träumen
Kurz erklärt
träumen (Verb) bedeutet: (intrans.) im Schlaf einen Traum haben. Häufige Synonyme sind wünschen, hoffen, erhoffen.
Bedeutung
- (intrans.) im Schlaf einen Traum haben
- (trans.) einen tiefen Wunsch (Traum) haben und intensiv daran denken; sich etwas wünschen
- (intrans.) dösen, nicht bei der wesentlichen Sache sein
- (intrans., ugs.) für schlafen
Beispielsätze
- Ich habe gestern Nacht etwas Seltsames geträumt.
- „Was hat dir denn geträumt?“ fragte der Teufel. „Mir hat geträumt, ein Marktbrunnen, aus dem sonst Wein quoll, sei versiegt, und es habe nicht einmal Wasser daraus quellen wollen, was ist wohl schuld daran?“ (Aus dem Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“)
- „Seit ich das Extrembergsteigen hinter mir gelassen habe, träume ich nur noch angenehme Träume, auch vom Gehen und Klettern.“
- Er träumte schon lange von einem eigenen Fahrrad.
- „Vierhundert Jahre vor Lilienthal träumte bereits ein anderes Genie davon, sich mit einem Fluggerät durch die Luft zu bewegen.“
- „Von einem Großreich träumten nicht nur die Serben.“
Synonyme für träumen
wünschenhoffenerhoffenfantasierenerträumentagträumenphantasierenherbeiwünschenerwünschenpennen, ratzen, schlafen, schlummern
Gegenteil
wachen
Konjugation
| Präsens_ich | träume |
|---|---|
| Präsens_du | träumst |
| Präsens_er, sie, es | träumt |
| Präteritum_ich | träumte |
| Partizip II | geträumt |
| Konjunktiv II_ich | träumte |
| Imperativ Singular | träume |
| Imperativ Singular* | träum |
| Imperativ Plural | träumt |
| Hilfsverb | haben |
Wortfeld
Unterbegriffe
austräumen, erträumen, tagträumen, verträumen, vorträumen
Herkunft
mittelhochdeutsch troumen, tröumen; althochdeutsch troumen (um 1000), eine Bildung zu althochdeutsch troum (9. Jahrhundert) „Traum“ (mittelhochdeutsch troum)
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.