machen
machen (Verb) bedeutet: in einen bestimmten Zustand versetzen. Häufige Synonyme sind kommen, tun, fahren.
Bedeutung
- in einen bestimmten Zustand versetzen
- (umgangssprachlich) herstellen, produzieren, anfertigen
- () veranlassen, früher auch mit Infinitiv
- (umgangssprachlich) tun, tätigen, handeln, ausführen, erledigen
- (euphemistisch) koten oder urinieren
- (regional) einfüllen, auffüllen
- (ostmitteldeutsch, sein) den Wohnort wechseln, vom Wohnort wegziehen
- (umgangssprachlich) koitieren, Sex haben
Beispielsätze
- Das macht mich wütend.
- Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün. (Wolfgang Amadeus Mozart)
- Du machst dich zum Gespött der Leute.
- Was hast du nur aus mir gemacht!
- Er machte sie zu seiner engsten Vertrauten.
- Sie machte ihn zu ihrem Verlobten.
Synonyme für machen
Gegenteil
Konjugation
| Präsens_ich | mache |
|---|---|
| Präsens_du | machst |
| Präsens_er, sie, es | macht |
| Präteritum_ich | machte |
| Partizip II | gemacht |
| Konjunktiv II_ich | machte |
| Imperativ Singular | mache |
| Imperativ Singular* | mach |
| Imperativ Plural | macht |
| Hilfsverb | haben |
Redewendungen und typische Verbindungen
- das macht nichts/macht nichts
- eine Doktorarbeit aus etwas machen
- eine gute Figur machen
- einen Abflug machen/den Abflug machen
- einen auf … machen
- Abitur machen, jemandem einen Antrag machen (), die Arbeit machen, eine Beobachtung machen, die Betten machen, Dummheiten machen, einen guten Eindruck machen, einen Fehler machen, sich die Haare machen lassen, seine Hausaufgaben machen, Lärm machen, Licht machen, Musik machen, jemandem Mut machen, sich Mut machen, einen Reibach machen, ein Recht gerichtlich geltend machen (=einen Anspruch mit einem Prozess durchsetzen wollen) (), eine Reise machen, einen Spaziergang machen, ein Spiel machen, Sport machen, eine Verbeugung machen, ein Vermögen machen
- etwas glänzend machen (), etwas glaubhaft machen (=etwas einleuchtend/überzeugend darstellen) (), jemanden rasend machen ()
- Macht nichts!
- Mach dir/Macht euch nichts daraus!
Herkunft
westgermanisch: althochdeutsch mahhōn, mittelhochdeutsch machen; altsächsisch altnfr. macôn, niederdeutsch, niederländisch maken; friesisch makia, angelsächsisch macian, englisch make; ins Isländische und Schwedische als maka, ins Dänische als mage entlehnt. Präteritum: althochdeutsch machôta, Konjunktiv machôti, mittelhochdeutsch machete, machte. Aus indoeuropäisch *mag- "kneten". Verwendung in handwerklichen Sonderbereichen. Die allgemeine germanische Bedeutung, bauen, könnte auf "Wände mit Lehm verschmieren" zurückgeführt werden. Indoeur.: *mag- ist griechisch μάσσω (másso): ich knete, altslawisch mazati bestreichen; bretonisch meza kneten
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Reime auf machen
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