Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

wollen

Verb[ˈvɔlən]wol · lenTop 500 der häufigsten Wörter
Kurz erklärt

wollen (Verb) bedeutet: (Modalverb) entschieden haben und deswegen vorhaben beziehungsweise den Vorsatz haben, etwas zu tun, um etwas zu erlangen oder zu erreichen. Häufige Synonyme sind suchen, wünschen, mögen.

Bedeutung als Verb

  1. (Modalverb) entschieden haben und deswegen vorhaben beziehungsweise den Vorsatz haben, etwas zu tun, um etwas zu erlangen oder zu erreichen
  2. (Vollverb, trans.) nur den Wunsch nach etwas haben, danach verlangen, es begehren, sich danach (nur) sehnen
  3. (Modalverb, epistemisch) drückt Distanz/Zweifel an einer wiedergegebenen Aussage aus
  4. (Modalverb, Konjunktiv I, höflich, formell, veraltend) freundlich auffordern, sollen (abgeschwächt), oft mit „bitte“, auch appellierend

Beispielsätze

  • verkürzt: Ich will morgen zum Friseur. (Ich will morgen zum Friseur [gehen]/[fahren].)
  • „Ich meine, er hat mir erzählt, was er hat wollen, nicht was ich habe wollen, aber im Großen und Ganzen hat er einen Kontakt mit mir gehabt.“
  • „Du kannst! So wolle nur! die Thür steht offen.“
  • „Wolle nur was du sollst, so kannst du was du willst.“
  • „Wolle fromm, denke frei, handle froh, trage frisch.“
  • Kinder wollen ein Geschenk vom Weihnachtsmann.

Bedeutung als Adjektiv

  1. aus Wolle, dem spinnfähigen „Haar“ beziehungsweise den Fasern vom Fell von Säugetieren bestehend

Beispielsätze

  • Die wollene Unterhose hält sehr warm.

Synonyme für wollen

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Gegenteil

ablehnen, meiden, widerstreben

Konjugation

Präsens_ichwill
Präsens_duwillst
Präsens_er, sie, eswill
Präteritum_ichwollte
Partizip IIgewollt
Partizip II*wollen
Konjunktiv II_ichwollte
Hilfsverbhaben

Redewendungen und typische Verbindungen

  • das will gelernt sein
  • das will mir nicht in den Kopf
  • das will nichts besagen
  • du hast hier gar nichts zu wollen
  • komme, was da wolle

Herkunft

von mittelhochdeutsch ', ' von althochdeutsch ' (8. Jahrhundert), aus germanisch *waljan, verwandt mit wählen, Wille und wohl sowie englisch ', schwedisch ', altnordisch ', niederländisch ' und gotisch '; von der indogermanischen Wurzel *u̯el- „wollen, wählen“, vergleiche ' „wollen, beabsichtigen“, altgriechisch ' „wünschen, verlangen“, russisch ' „befehlen“, ' „wollen“, litauisch ', ' „wünschen, lieber wollen, erlauben“, altindisch vṛṇā́ti, vṛṇītḗ, vṛṇōti „wählt (aus), zieht vor, wünscht, liebt, mag“

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Wie häufig ist „wollen“?

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.