der Traum
Kurz erklärt
Traum (Substantiv) bedeutet: durch psychische Aktivität hervorgerufenes Erlebnis beim Schlafen. Häufige Synonyme sind super, klasse, toll.
Bedeutung
- durch psychische Aktivität hervorgerufenes Erlebnis beim Schlafen
- sehr starker Wunsch
- (umgangssprachlich, übertragen) etwas, das besonders gut, angenehm und/oder schön ist
Beispielsätze
- Ich hatte gestern einen schönen Traum.
- Wer kann schon meinen wirren Traum deuten?
- Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.
- „Er erinnerte sich plötzlich daran, dass ihm in einem Traum einmal ein bärtiger Mann einen Witz erzählt hatte.“
- „Ich rannte los, am Morgen nach diesem Traum, machte, dass ich an den Rhein kam, den Mülheimer Rhein.“
- „Seit ich das Extrembergsteigen hinter mir gelassen habe, träume ich nur noch angenehme Träume, auch vom Gehen und Klettern.“
Synonyme für Traum
Deklination
| Nominativ Singular | Traum |
|---|---|
| Nominativ Plural | Träume |
| Genitiv Singular | Traumes |
| Genitiv Singular* | Traums |
| Genitiv Plural | Träume |
| Dativ Singular | Traum |
| Dativ Singular* | Traume |
| Dativ Plural | Träumen |
| Akkusativ Singular | Traum |
| Akkusativ Plural | Träume |
Wortfeld
Unterbegriffe
Albtraum, Alptraum, Angsttraum, Klartraum, Opiumtraum, Tagtraum, Vision, WahrtraumGeruchstraum, Geschmackstraum, Wachtraum, übertragen: feuchter TraumAutotraum, Bubentraum, Frauentraum, Halligtraum, Jugendtraum, Jungentraum, Kindertraum, Kindheitstraum, Lebenstraum, Liebestraum, Mädchentraum, Männertraum, Menschheitstraum, Schoko-Beeren-Traum, Utopie, Wohntraum, Wunschtraum, Zukunftstraum
Redewendungen und typische Verbindungen
- aus der Traum
- der Traum ist ausgeträumt
- der Traum meiner schlaflosen Nächte
- nicht im Traum an etwas denken
- nicht im Traum einfallen
- ein abartiger / angstvoller / beängstigender / latenter / manifester seltsamer / schöner / süßer / wirrer Traum; einen sonderbaren / merkwürdigen Traum haben; im Traum alles noch einmal durchleben / erleben; jemanden / etwas wie im Traum sehen; jemand erscheint jemandem im Traum; Träume analysieren / auslegen / deuten; einen Traum erzählen / schildern; aus einem Traum auffahren / aufschrecken / erwachen; aus einem Traum gerissen werden
- der Traum vom (großen) Glück; der Traum meines Lebens; ein Traum erfüllt sich / geht in Erfüllung; der Traum (vom eigenen Haus) ist aus / ist ausgeträumt; die Frau / der Mann meiner Träume; es sich in seinen kühnsten Träumen nicht so vorstellen können; das ist ein Traum von einem Haus; die Braut erschien in einem Traum von weißer Seide
- ein geplatzter Traum, ein heimlicher Traum, ein unerfüllbarer Traum, ein unerschwinglicher Traum (), ein uralter Traum (der Menschheit/von …), ein utopischer Traum, ein zerplatzter Traum
Herkunft
mittelhochdeutsch ', althochdeutsch ', germanisch * „Traum“. Das Wort ist seit dem 9. Jahrhundert belegt, in der Form ' schon im 8. Jahrhundert.
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.