Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Traum

Substantiv, maskulin[tʁaʊ̯m]TraumTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

Traum (Substantiv) bedeutet: durch psychische Aktivität hervorgerufenes Erlebnis beim Schlafen. Häufige Synonyme sind super, klasse, toll.

Bedeutung

  1. durch psychische Aktivität hervorgerufenes Erlebnis beim Schlafen
  2. sehr starker Wunsch
  3. (umgangssprachlich, übertragen) etwas, das besonders gut, angenehm und/oder schön ist

Beispielsätze

  • Ich hatte gestern einen schönen Traum.
  • Wer kann schon meinen wirren Traum deuten?
  • Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.
  • „Er erinnerte sich plötzlich daran, dass ihm in einem Traum einmal ein bärtiger Mann einen Witz erzählt hatte.“
  • „Ich rannte los, am Morgen nach diesem Traum, machte, dass ich an den Rhein kam, den Mülheimer Rhein.“
  • „Seit ich das Extrembergsteigen hinter mir gelassen habe, träume ich nur noch angenehme Träume, auch vom Gehen und Klettern.“

Synonyme für Traum

superklassetolltopSpitzeunglaublichgeilgroßartigausgezeichnetwunderbarbestensgenialBegehren, (sehnlichster) Wunsch, Sehnsucht, Verlangen, Wunschdenken

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularTraum
Nominativ PluralTräume
Genitiv SingularTraumes
Genitiv Singular*Traums
Genitiv PluralTräume
Dativ SingularTraum
Dativ Singular*Traume
Dativ PluralTräumen
Akkusativ SingularTraum
Akkusativ PluralTräume

Wortfeld

Unterbegriffe

Albtraum, Alptraum, Angsttraum, Klartraum, Opiumtraum, Tagtraum, Vision, WahrtraumGeruchstraum, Geschmackstraum, Wachtraum, übertragen: feuchter TraumAutotraum, Bubentraum, Frauentraum, Halligtraum, Jugendtraum, Jungentraum, Kindertraum, Kindheitstraum, Lebenstraum, Liebestraum, Mädchentraum, Männertraum, Menschheitstraum, Schoko-Beeren-Traum, Utopie, Wohntraum, Wunschtraum, Zukunftstraum

Redewendungen und typische Verbindungen

  • aus der Traum
  • der Traum ist ausgeträumt
  • der Traum meiner schlaflosen Nächte
  • nicht im Traum an etwas denken
  • nicht im Traum einfallen
  • ein abartiger / angstvoller / beängstigender / latenter / manifester seltsamer / schöner / süßer / wirrer Traum; einen sonderbaren / merkwürdigen Traum haben; im Traum alles noch einmal durchleben / erleben; jemanden / etwas wie im Traum sehen; jemand erscheint jemandem im Traum; Träume analysieren / auslegen / deuten; einen Traum erzählen / schildern; aus einem Traum auffahren / aufschrecken / erwachen; aus einem Traum gerissen werden
  • der Traum vom (großen) Glück; der Traum meines Lebens; ein Traum erfüllt sich / geht in Erfüllung; der Traum (vom eigenen Haus) ist aus / ist ausgeträumt; die Frau / der Mann meiner Träume; es sich in seinen kühnsten Träumen nicht so vorstellen können; das ist ein Traum von einem Haus; die Braut erschien in einem Traum von weißer Seide
  • ein geplatzter Traum, ein heimlicher Traum, ein unerfüllbarer Traum, ein unerschwinglicher Traum (), ein uralter Traum (der Menschheit/von …), ein utopischer Traum, ein zerplatzter Traum

Herkunft

mittelhochdeutsch ', althochdeutsch ', germanisch * „Traum“. Das Wort ist seit dem 9. Jahrhundert belegt, in der Form ' schon im 8. Jahrhundert.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.