Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

schlafen

Verb[ˈʃlaːfn̩]schla · fenTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

schlafen (Verb) bedeutet: (intrans., ) sich im Schlaf befinden, in reflexiver Verwendung auch: auf gewisse Art und Weise den Schlaf verbringen können, durch das Schlafen eine gewisse Verfassung erlangen. Häufige Synonyme sind erkennen, ficken, belegen.

Bedeutung

  1. (intrans., ) sich im Schlaf befinden, in reflexiver Verwendung auch: auf gewisse Art und Weise den Schlaf verbringen können, durch das Schlafen eine gewisse Verfassung erlangen
  2. übernachten
  3. (intrans.) Geschlechtsverkehr ausüben
  4. (intrans., bildlich, umgangssprachlich) unaufmerksam sein

Beispielsätze

  • Er war müde und schläft jetzt tief.
  • In dem neuen Bett schläft es sich gut.
  • Bei einer Erkältung ist es ratsam, viel zu trinken, viel frisches Obst und Gemüse zu sich zu nehmen und sich vor allem gesund zu schlafen.
  • Du kannst im Gästezimmer schlafen.
  • Ich will mit dir schlafen!
  • Mir ist es gleich, wenn ein Paar nicht miteinander schläft oder nicht drüber sprechen möchte, aber meistens leidet einer von beiden darunter.

Synonyme für schlafen

erkennenfickenbelegendeckenruhenvögelnknackenübernachtenbumsenknallenabsteigenschnarchenumgangssprachlich: knacken, pennen, pfeifen, ratzengehoben: in Morpheus’ Armen liegen, in Morpheus’ Armen ruhen

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

wach sein, wachen

Konjugation

Präsens_ichschlafe
Präsens_duschläfst
Präsens_er, sie, esschläft
Präteritum_ichschlief
Partizip IIgeschlafen
Konjunktiv II_ichschliefe
Imperativ Singularschlaf
Imperativ Singular*schlafe
Imperativ Pluralschlaft
Hilfsverbhaben

Wortfeld

Unterbegriffe

dösen, schlummern

Redewendungen und typische Verbindungen

  • den Schlaf des Gerechten schlafen/den Schlaf der Gerechten schlafen
  • darüber erstmal schlafen müssen – sich darüber erstmal Gedanken machen müssen und am nächsten Tag eine Entscheidung fällen
  • schlafen wie ein Bär, schlafen wie ein Dachs, schlafen wie ein Mehlsack, schlafen wie ein Murmeltier, schlafen wie eine Ratte, schlafen wie ein Ratz, schlafen wie ein Sack, schlafen wie ein Stein, schlafen wie ein Toter
  • fest/kurz/lange/noch/noch halb/ruhig/schon/tief/tief und fest/unruhig schlafen; auf dem Bauch/Rücken/der Seite schlafen; schlafen gehen, sich schlafen legen; bei offenem Fenster schlafen
  • miteinander schlafen, mit jemandem schlafen

Herkunft

bezeugt im mittelhochdeutschen slāfen, das dem althochdeutschen slāfan entstammt, welches seinerseits auf die (nicht belegbare, jedoch rekonstruierte) germanische Wurzel *slǣp-a- „schlafen“ zurückgeht, die ihrerseits der (ebenfalls nicht belegbaren, jedoch rekonstruierten) indogermanischen Form *slāb- „schwach werden“ – vielleicht speziell „bewusstlos werden“ – entspringt; etymologische Verwandtschaften bestehen mit dem gotischen slepan, dem altenglischen slǣpan, dem altniederfränkischen slāpan und dem altfriesischen slēpa, außerdem mit dem litauischen slõbti „schwach, schlaff werden“, dem altkirchenslawischen slabŭ „schwach“ und - ohne anlautendes s - mit den altirischen Formen lobur und lobor „schwach“

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.