Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Schlaf

Substantiv, maskulin[ʃlaːf]SchlafTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

Schlaf (Substantiv) bedeutet: Zustand der Ruhe eines Lebewesens (meistens höhere Tiere und Menschen, selten auch Pflanzen). Häufige Synonyme sind Sand, Nachtruhe, Schlummer.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. Zustand der Ruhe eines Lebewesens (meistens höhere Tiere und Menschen, selten auch Pflanzen)
  2. (ugs.) verkrustete Tränenflüssigkeit, die sich oftmals am Morgen auf den carunculis lacrimalis, den Tränenwärzchen, findet

Beispielsätze

  • Er versank in einem tiefen Schlaf.

Bedeutung als Substantiv (der/die)

  1. deutscher Familienname

Beispielsätze

  • Darf ich bekannt machen? Dies ist Herr Schlaf.
  • Welch eine Freude, die Schlafs kommen.
  • Das ist Frau Schlafs Tasche.
  • Das ist die Tasche von Frau Schlaf.

Synonyme für Schlaf

SandNachtruheSchlummerSchönheitsschlafTraumsandMatzelSchlafsandSchlafkörnchenAugensteineAugenschleimAugenbutterdas Dösen, Nickerchen, Ruhe, Ruhephase, SchlummerAugenbutter, Augenpopel, Schlafsand

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

WachzustandTraum, Traumphase

Deklination

Nominativ SingularSchlaf
Genitiv SingularSchlafs
Genitiv Singular*Schlafes
Dativ SingularSchlaf
Dativ Singular*Schlafe
Akkusativ SingularSchlaf

Wortfeld

Oberbegriffe

das Ausruhen, das Ruhen, Erholungszustand, Erholung; Thymopsyche

Unterbegriffe

allgemein: Büroschlaf, Dämmerschlaf, Dornröschenschlaf, Halbschlaf, Heilschlaf, Kurzschlaf (→ Superkurzschlaf), Mittagsschlaf, Morphinschlaf, Morphiumschlaf, Nachtschlaf, Schönheitsschlaf, Sekundenschlaf, Tagschlaf, Tiefschlaf, Totenschlaf, Todesschlaf, Traumschlaf, Winterschlafbei Pflanzen: Blütenschlaf

Redewendungen und typische Verbindungen

  • den Schlaf des Gerechten schlafen/den Schlaf der Gerechten schlafen
  • den Seinen gibt's der Herr im Schlaf
  • ein Auge Schlaf nehmen/ein paar Augen Schlaf nehmen
  • eine Mütze Schlaf
  • im Schlaf
  • einen bleiernen / gesunden / guten / festen / leichten / schlechten / schweren / traumlosen / unruhigen Schlaf haben; der Schlaf überfällt / überkommt / übermannt / überwältigt jemanden; den Schlaf herbeisehnen / verscheuchen; den versäumten Schlaf nachholen; in einen tiefen Schlaf fallen / sinken; aus dem Schlaf erwachen / hochschrecken / kommen; auf Schlaf verzichten; im Schlaf reden / sprechen; während des Schlafs schnarchen; (sehr) viel / seine … Stunden Schlaf brauchen; keinen Schlaf finden (können); jemanden aus dem Schlaf holen / reißen / rütteln; sich in tiefem / im tiefsten Schlaf befinden; in tiefem Schlaf liegen; im Schlaf überrascht werden; ein Kind in den Schlaf singen / wiegen; um seinen Schlaf gebracht werden / kommen; im Schlaf sterben; aus seinem Schlaf nicht mehr aufwachen / erwachen
  • (sich) den Schlaf aus den Augen reiben
  • * Schlafes Bruder (Filmtitel nach dem gleichnamigen Roman von Robert Schneider)

Herkunft

Das mittel- und althochdeutsche Wort „slāf“ ist die substantivierte Form zum mittelhochdeutschen Verb „slāfen“ (= schlafen), welches sich von dem protogermanischen Wort "slēpaz" ableitet.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.