Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

rollen

Verb[ˈʁɔlən]rol · lenTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

rollen (Verb) bedeutet: (Bewegungsart) während einer Vor- oder Rückwärtsbewegung sich selbst um die eigene Achse drehen; die Bewegung eines Rades. Häufige Synonyme sind kugeln, blättern, kippen.

Bedeutung

  1. (Bewegungsart) während einer Vor- oder Rückwärtsbewegung sich selbst um die eigene Achse drehen; die Bewegung eines Rades
  2. etwas wie [1] bewegen
  3. etwas bewegen, das zylindrisch geformt ist oder auf Rollen steht
  4. (Nautik) die längsseitige Bewegung eines Schiffes oder Bootes bei Wellengang
  5. (Zoologie) das Trällern eines Vogels
  6. (familiär, trans., salopp) jemandem zu seinem eigenen Vorteil beziehungsweise zur allgemeinen Belustigung eine Unwahrheit erzählen, sich über jemanden lustig machen
  7. (Phonetik) Aussprache des Buchstaben "r" mit Vibrieren der Zungenspitze oder Vibrieren der Uvula
  8. ein lautes Geräusch erzeugen

Beispielsätze

  • Der Stein rollte den Berg hinunter.
  • Ich rollte den Stein wieder zurück.
  • Er rollte den Einkaufswagen zur Kasse.
  • „Das Meer war noch immer wild aufgewühlt, aber nicht mehr im Angriff, der Sturm heulte noch in hohen Tönen, hatte jedoch sein giftiges Fauchen verloren: das Schiff rollte und schlingerte noch, konnte aber nun wenigstens einen klaren Kurs steuern.“
  • „Um drei Uhr am Morgen darauf rollte die Diligent so heftig in der Dünung, dass die Großrahe sich löste und an ihren Tauen hin und her zu pendeln begann.“
  • Das Zungenspitzen-r wird deutlich gerollt.

Synonyme für rollen

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Gegenteil

Konjugation

Präsens_ichrolle
Präsens_durollst
Präsens_er, sie, esrollt
Präteritum_ichrollte
Partizip IIgerollt
Konjunktiv II_ichrollte
Imperativ Singularroll
Imperativ Singular*rolle
Imperativ Pluralrollt
Hilfsverbhaben
Hilfsverb*sein

Wortfeld

Unterbegriffe

abrollen, anrollen, davonrollen, durchrollen, entgegenrollen, fortrollen, heranrollen, herunterrollen, hinunterrollen, hinwegrollen, überrollen, verrollen, vorbeirollen, vorrollen, vorüberrollen, wegrollen, weiterrollen, zurollen, zurückrollen, zusammenrollenaufrollen, auseinanderrollen, ausrollen, einrollen, entrollen

Redewendungen und typische Verbindungen

  • mit den Augen rollen; sich auf die Seite rollen

Herkunft

von lateinisch rotulus, aus dem Altfranzösisch ins Mittelhochdeutsch entlehnt, mittelhochdeutsch rollen „sich herumdrehen“, frühneuhochdeutsch auch „sich oder etwas durch Drehung oder auf Rollen ähnlichem fortbewegen“, neuhochdeutsch auch „einem rumpelnden Wagen ähnlich klingen“, seit dem 18. Jahrhundert außerdem „zusammenwickeln“

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.