Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Rolle

Substantiv, feminin[ˈʁɔlə]Rol · leTop 500 der häufigsten Wörter
Kurz erklärt

Rolle (Substantiv) bedeutet: drehbares, kreisförmiges Rad oder Walze, zum Beispiel. Häufige Synonyme sind Aufgabe, Funktion, Zweck.

Bedeutung als Substantiv (die)

  1. drehbares, kreisförmiges Rad oder Walze, zum Beispiel
  2. (Technik) mit einer Rille versehene Scheibe zum Umlenken eines Seiles
  3. (Technik) etwas walzenförmig Zusammengerolltes oder -gewickeltes
  4. (Technik) Mangel, eine Maschine, die aus zwei parallelen Walzen im geringen Abstand besteht, von der zumindest eine angetrieben wird; mit Hilfe einer Mangel kann ein Werkstoff gestreckt werden
  5. (Technik) Rad, das weder angetrieben wird, noch Drehmomente überträgt
  6. (Technik) walzenförmiger Anhänger eines Traktors
  7. (Angelsport) Vorrichtung, auf der die Angelschnur aufgewickelt wird
  8. (darstellende Kunst) Figur in einem Drama oder der dazugehörige Text

Beispielsätze

  • Der Stuhl hat Rollen, er lässt sich leicht verschieben.
  • Ein Flaschenzug enthält mehrere Rollen, die ein Seil jeweils um 180° umlenken.
  • Bei einem Bandschleifer wird das Band über eine Rolle geführt.
  • Es ist nur noch eine Rolle Klopapier übrig.
  • Der Schauspieler gefiel in der Rolle des Hamlet.
  • „Die Rolle des Oberon war nicht riesig, aber doch eine gewichtige.“

Bedeutung als Substantiv (der/die)

  1. deutschsprachiger Nachname

Beispielsätze

  • Der Karl Rolle ist einer unserer fleißigsten Mitarbeiter.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. (schwäbisch) männliche Hauskatze

Beispielsätze

  • Vor dem Fenster sitzt ein jaulender Rolle.

Synonyme für Rolle

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularRolle
Nominativ PluralRollen
Genitiv SingularRolle
Genitiv PluralRollen
Dativ SingularRolle
Dativ PluralRollen
Akkusativ SingularRolle
Akkusativ PluralRollen

Wortfeld

Unterbegriffe

Biskuitrolle, Blumenfolienrolle, Briefmarkenrolle, Buchrolle, Drahtrolle, Farbrolle, Folienrolle, Frühlingsrolle, Führungsrolle, Garnrolle, Geldrolle, Gesetzesrolle, Handtuchrolle, Innenrolle, Kabelrolle, Käserolle, Kleberolle/Klebrolle, Klopapierrolle, Klosettrolle, Kontaktrolle, Küchenrolle, Logrolle, Löschrolle, Münzrolle, Nackenrolle, Papierrolle, Papyrusrolle, Pergamentrolle, Schaumrolle, Schlauchrolle, Schlummerrolle, Schreibrolle, Schriftrolle, Stacheldrahtrolle, Stielkasserolle, Tapetenrolle, Teigrolle, Thorarolle, Tragrolle, Wäscherolle, ZitronenrolleSeilrolleFilmrolleBombenrolle, Bühnenrolle, Charakterrolle, Chargenrolle, Doppelrolle, Episodenrolle, Fernsehrolle, Filmrolle, Gastrolle, Glanzrolle, Heldenrolle, Hosenrolle, Kastratenrolle, Kinorolle, Nebenrolle, Paraderolle, Serienrolle, Spielrolle, Sprechrolle, Statistenrolle, Theaterrolle, TitelrolleHauptrolleFrauenrolle

Redewendungen und typische Verbindungen

  • keine Rolle spielen - "bedeutungslos sein"
  • (ugs.) von der Rolle sein - "die Konzentration verloren haben", "aus dem Konzept gebracht worden sein", "die Linie verloren haben" (leitet sich von den Steherrennen im Radsport ab, wo ein Fahrer fast alle Chance verliert, wenn er den Kontakt zu seinem Schrittmacher und damit den Windschatten verliert)
  • die Rolle vorwärts/rückwärts machen

Herkunft

etymologisch belegt seit frühneuhochdeutscher Zeit

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Reime auf Rolle

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.