der Zweck
Zweck (Substantiv) bedeutet: (kPl.) Sinn oder Beweggrund, den eine Handlung, ein Vorgang oder eine andere Maßnahme haben soll. Häufige Synonyme sind Leben, Ziel, Rolle.
Bedeutung
- (kPl.) Sinn oder Beweggrund, den eine Handlung, ein Vorgang oder eine andere Maßnahme haben soll
- Ziel, das mit einer Handlung, mit einem Vorgang oder mit einer sonstigen Maßnahme erreicht werden soll; Funktion, der etwas dienen soll
- (meist, Plural) die Art der Verwendung, die für etwas Bestimmtes vorgesehen ist
- (veraltet) Ast, Zweig
- (veraltet) kleiner eiserner oder hölzerner Nagel, der insbesondere dazu benutzt wird, die Sohle am Schuh zu befestigen
- (veraltet) Keil
- (veraltet) Wirbel eines Saiteninstruments
- (veraltet) Kot eines Menschen
Beispielsätze
- Viele laufen zum Zwecke der körperlichen Ertüchtigung.
- Welchen Zweck soll es haben, dass wir seit Stunden in der Hitze umherlaufen?
- Es hat keinen Zweck mehr, in das marode Unternehmen zu investieren.
- Neben der Verbesserung ihrer gesundheitlichen Verfassung hatte der konsequente Verzicht auf das Zigarettenrauchen auch den Zweck, Mathildes finanzielle Belastungen zu reduzieren.
- „Der praktische Imperativ wird also folgender sein: Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“
- Der Zweck der Isolierung unseres Hauses ist die Verringerung der Heizkosten.
Synonyme für Zweck
Deklination
| Nominativ Singular | Zweck |
|---|---|
| Nominativ Plural | Zwecke |
| Genitiv Singular | Zweckes |
| Genitiv Singular* | Zwecks |
| Genitiv Plural | Zwecke |
| Dativ Singular | Zweck |
| Dativ Singular* | Zwecke |
| Dativ Plural | Zwecken |
| Akkusativ Singular | Zweck |
| Akkusativ Plural | Zwecke |
Wortfeld
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- der Zweck heiligt die Mittel
- etwas zu hinterlistigen Zwecken verwenden
- Mittel zum Zweck sein
- Sinn und Zweck
Herkunft
Zweck geht über das frühneuhochdeutsche zweck und zwick ‚Nagel, Keil, Zwickel‘ und das mittelhochdeutsche ' und ' ‚Nagel, hölzerner oder eiserner Stift‘ auf das althochdeutsche ' und ' ‚Keil, Nagel‘ zurück. Die weitere Herkunft des Wortes ist unbekannt. Häufig wird zwar wegen des identischen Anlauts eine Verwandtschaft mit Zweig und zwei vermutet, für eine solche Annahme gibt es allerdings nur einen einzigen Beleg aus dem 16. Jahrhundert und dieser wird für nicht tragfähig gehalten. Im 15. und 16. Jahrhundert stand Zweck für den Nagel, an dem die Zielscheibe beim Schießen mit Armbrüsten und Büchsen aufgehängt war. Die übertragenen Bedeutungen ‚Beweggrund, Sinn, Ziel‘ sind seit dem 17. Jahrhundert verbreitet. Vom Wort Zwecke schließlich wurde während des 18. Jahrhunderts noch die Bedeutung ‚Nagel‘ übernommen.
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Reime auf Zweck
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