das Rokoko
Rokoko (Substantiv) bedeutet: (Kunstgeschichte) Stilstufe von 1730 bis 1780, in der die Schwere des Barocks zunehmend in beschwingten Formen, zarten Farbtönen und hellen Räumen ins Spielerische zurückgenommen wird. Häufige Synonyme sind Spätbarock.
Bedeutung
- (Kunstgeschichte) Stilstufe von 1730 bis 1780, in der die Schwere des Barocks zunehmend in beschwingten Formen, zarten Farbtönen und hellen Räumen ins Spielerische zurückgenommen wird
Beispielsätze
- „Anders als in Frankreich spricht man auch im deutschen Kirchenbau von Rokoko mit dem Blick auf die Dekoration in den genialen spätbarocken Raumschöpfungen (Birnau, Vierzehnheiligen, Wieskirche, Zwiefalten und andere); […]“
- „Den Rollentausch der Shakespearezeit, wo Männer Frauen spielten, können wir seit der Barockzeit und dem Rokoko bis heute in der Oper nachvollziehen.“
Synonyme für Rokoko
Deklination
| Nominativ Singular | Rokoko |
|---|---|
| Genitiv Singular | Rokokos |
| Dativ Singular | Rokoko |
| Akkusativ Singular | Rokoko |
Wortfeld
Oberbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- französisches / friderizianisches / türkisches Rokoko
Herkunft
von dem französischen Adjektiv in der Bedeutung „überladen“, „altmodisch“ und dies zurückgehend auf das französische Substantiv „kleine Muscheln“, „kleine Steine“ bzw. „Einlegearbeiten daraus“ aus dem durch eine verkürzende Reduplikation, das französische Adjektiv „rococo“ entstand.
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Reime auf Rokoko
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