Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

brennen

Verb[ˈbʁɛnən]bren · nenTop 5.000 · Alltagswortschatz
Kurz erklärt

brennen (Verb) bedeutet: (intransitiv) in Flammen stehen, dem Feuer ausgesetzt sein. Häufige Synonyme sind her, ziehen, geil.

Bedeutung

  1. (intransitiv) in Flammen stehen, dem Feuer ausgesetzt sein
  2. (intransitiv, ugs.) für jemanden/etwas eine Zuneigung empfinden
  3. (intransitiv) brennbar sein
  4. (künstliches Licht) in Betrieb sein
  5. (meist, intransitiv) Hitze ausstrahlen
  6. (intransitiv) die Haut, Augen oder Schleimhäute reizen
  7. (transitiv, Ton und andere Materialien) durch Hitze (meist in einem Ofen) die Eigenschaften verändern
  8. (transitiv) durch Destillation den Alkoholgehalt eines alkoholischen Getränkes erhöhen

Beispielsätze

  • Die Flammen schlugen von der brennenden Scheune auf das Haus über.
  • „Seit nunmehr zwei Wochen brennt es auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91 der Bundeswehr in Meppen - ausgelöst durch Waffentests.“
  • Ich brenne darauf, ihn zu besuchen!
  • Mein Herz brennt für ihn!
  • Brennt das Holz überhaupt, so nass wie es ist?
  • Wieso brennt bei unseren Nachbarn noch Licht, sollten die nicht im Urlaub sein?

Synonyme für brennen

herziehengeilheißverlangenwildscharfverrücktvergehenspitzenverbrennenzwiebelnlodern, in Flammen stehen, flackern, knistern, sengen, glimmen, veraltet: börnenfür jemanden Feuer und Flamme sein

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Konjugation

Präsens_ichbrenne
Präsens_dubrennst
Präsens_er, sie, esbrennt
Präteritum_ichbrannte
Partizip IIgebrannt
Konjunktiv II_ichbrennte
Imperativ Singularbrenne
Imperativ Singular*brenn
Imperativ Pluralbrennt
Hilfsverbhaben

Wortfeld

Unterbegriffe

abbrennen, anbrennen, aufbrennen, ausbrennen, durchbrennen, einbrennen, entbrennen, herabbrennen, herniederbrennen, herunterbrennen, hineinbrennen, nachbrennen, niederbrennen, überbrennen, verbrennen, wegbrennenschwarzbrennen

Redewendungen und typische Verbindungen

  • brennen wie ein Luster
  • jemandem unter den Nägeln brennen
  • lichterloh im Strafraum brennen

Herkunft

eigentlich vom intransitiven brinnen, brann abgeleitet, wobei die intransitive Bedeutung langsam auf brennen überging und brinnen verdrängt wurde, mittelhochdeutsch brennen, brante, althochdeutsch prennan, pranta, vgl. gotisch brannjan brannida, altnordisch brenna brendi, schwedisch bränna, dänisch brænde, angelsächsisch bärnan bärnde, englisch burn Bedeutung [4] rührt von den früher verwendeten Öllampen und Kerzen her

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.