zeichnen
zeichnen (Verb) bedeutet: (trans.) eine bildliche Darstellung mittels Stift, Kohle, Kreide und Ähnlichem oder mittels stiftbasierter Eingabegeräte (Touchpens), virtuellem Stift beziehungsweise Mausklick vornehmlich in Linien und Strichen von etwas oder jemandem (künstlerisch) anfertigen, welche sich letztlich als Zeichnung oder Grafik vermittelt. Häufige Synonyme sind darstellen, malen, fotografieren.
Bedeutung
- (trans.) eine bildliche Darstellung mittels Stift, Kohle, Kreide und Ähnlichem oder mittels stiftbasierter Eingabegeräte (Touchpens), virtuellem Stift beziehungsweise Mausklick vornehmlich in Linien und Strichen von etwas oder jemandem (künstlerisch) anfertigen, welche sich letztlich als Zeichnung oder Grafik vermittelt
- (trans.) schildern; (in literarischen Darbietungen und Texten) Figuren, Charaktere mittels Zeichen, Sprachstil, Gesten, in Haltung und Miene interagierend handeln lassen
- (intrans.) eine bestimmte natürliche Musterung aufweisen
- (trans.) etwas mit einem oder mehreren Zeichen versehen
- Haushalt, Textil: jemandes Monogramm, Namenszeichen in die Wäsche sticken
- bildlich: (erkennbar) prägen
- (trans.) unterzeichnen
- ein Schriftstück unterschreiben
Beispielsätze
- Er zeichnete mit Kohle ein Porträt von mir.
- Er zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft.
- Die Figuren in diesem Stück sind realistisch gezeichnet.
- Seine Katze hat ein tigergleiches, wild gezeichnetes Fell.
- Das Unglück zeichnete ihn mit einer Narbe.
- Im Kindergarten sind die Handtücher und Schlafsachen der Kinder gezeichnet, damit nichts vertauscht werden kann.
Synonyme für zeichnen
Gegenteil
Konjugation
| Präsens_ich | zeichne |
|---|---|
| Präsens_du | zeichnest |
| Präsens_er, sie, es | zeichnet |
| Präteritum_ich | zeichnete |
| Partizip II | gezeichnet |
| Konjunktiv II_ich | zeichnete |
| Imperativ Singular | zeichne |
| Imperativ Plural | zeichnet |
| Hilfsverb | haben |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- ein düsteres Bild zeichnen
- ein rosiges Bild zeichnen
- verantwortlich zeichnen
- einen Akt zeichnen, ein Bild zeichnen, ein Gemälde zeichnen, eine Grafik zeichnen, eine Karikatur zeichnen, eine Landschaft zeichnen, ein Porträt zeichnen, ein Selbstporträt zeichnen, eine Skizze zeichnen, eine Zeichnung zeichnen, auf Papier zeichnen, mit (dem) Bleistift zeichnen, mit einer Feder zeichnen, mit Kohle zeichnen, mit einem Rötel zeichnen, mit Tusche zeichnen, etwas oder jemanden aus dem Kopf zeichnen, etwas oder jemanden aus dem Gedächtnis zeichnen, etwas oder jemanden aus freier Hand zeichnen, etwas oder jemanden freihändig zeichnen, nach Augenmaß zeichnen, nach der Natur zeichnen, jemanden im Profil zeichnen, etwas im Querschnitt zeichnen, etwas im Schnitt zeichnen, etwas oder jemanden mit nur wenigen Strichen zeichnen, etwas oder jemanden in Umrissen zeichnen, flüchtig zeichnen, gekürzt zeichnen, maßstabsgerecht zeichnen, maßstabsgetreu zeichnen, perspektivisch zeichnen, plastisch zeichnen, technisch zeichnen, einen Grundriss zeichnen, einen Aufriss zeichnen; Radiermesser, (zum Entfernen des mit Bleistift Gezeichneten) Radiergummi
- ein Stimmungsbild von einem Ereignis zeichnen; Figuren, Charaktere realistisch, überhöht zeichen
- ein auffallend gezeichnetes Tier, ein markant gezeichnetes Fell; ein auffällig gezeichneter Schmetterling; eine schön gezeichnete Katze; eine bunt gezeichnete Pflanze
- (als Markierung zum Fällen) einen Baum zeichnen; (zur Kennzeichnung des eigenen Viehbestands) Tiere mit einem Brandeisen zeichnen
Herkunft
gemeingermanischer j-bildender Denominativ zu Zeichen: bezeugt in gotisch taiknjan, altnordisch teikna, tákna, angelsächsisch tǽcnan, altfriesisch tēknia, althochdeutsch zeihannen, zeihnen; daneben auch eine ō-Ableitung im Angelsächsischen getǽcnian, im Fränkischen zeihhonōn, im Alemannischen zaichnot, gezächnot, im Kärntnerischen zeichenōn, vielleicht auch im Mittelniederdeutschen tēkenen; im Angelsächsischen schwindet das stimmhafte -n- zu tǽcean (im Präteritum zu tǽhte tāhte), woraus neuenglisch teach (Präteritum: taught) entsteht; im Deutschen erfolgt eine Kürzung durch Vokalausfall: althochdeutsch zaihnit, ceichinit; im Mittelhochdeutschen beziehungsweise Mittelniederdeutschen erfolgt eine Kürzung durch n-Tilgung: zeichen; seit dem Neuhochdeutschen setzt sich die heute bekannte Schreibweise durch
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Reime auf zeichnen
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