stinken
Kurz erklärt
stinken (Verb) bedeutet: (sehr) übel schlecht riechen, üblen Geruch verbreiten.
Bedeutung
- (sehr) übel schlecht riechen, üblen Geruch verbreiten
- (umgangssprachlich, Dativ) sehr missfallen
- nach etwas stinken: den Anschein von etwas erwecken
Beispielsätze
- Wenn diese Stinktiere doch nicht immer so stänken!
- „Warum stinken nasse Hunde?“
- Dein Verhalten stinkt mir schon lange.
- Du stinkst mir ganz gewaltig!
- Das Projekt stinkt nach Ausbeutung einer innovativen Idee der Online-Community. (Internetbeleg)
Synonyme für stinken
miefen, umgangssprachlich: müffelnumgangssprachlich: auf die Nerven gehen, nerven(auf etwas) hindeuten
Gegenteil
veraltend: duftengefallen
Konjugation
| Präsens_ich | stinke |
|---|---|
| Präsens_du | stinkst |
| Präsens_er, sie, es | stinkt |
| Präteritum_ich | stank |
| Partizip II | gestunken |
| Konjunktiv II_ich | stänke |
| Imperativ Singular | stinke |
| Imperativ Singular* | stink |
| Imperativ Plural | stinkt |
| Hilfsverb | haben |
Wortfeld
Oberbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- der Fisch stinkt immer vom Kopfe her
- stinken wie die Pest
- stinken wie ein Wiedehopf
- stinken wie Sau
- vor Faulheit stinken
- fürchterlich/heftig/stark/übel stinken; nach Fisch/Öl/… stinken (= einen schlechten Fisch-/Ölgeruch absondern)
- jemandem gewaltig stinken (= jemandem heftig zuwider sein)
Herkunft
mittelhochdeutsch stinken (Geruch, Duft verbreiten) (Geruch wahrnehmen); althochdeutsch, altsächsisch stincan, eigentlich = (stoßen, puffen), dann: (dampfen, ausdünsten), Herkunft ungeklärt ; mittelniederländisch, niederländisch stinken, friesisch stiunk(ə) (üblen Geruch verbreiten)
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.