roden
roden (Verb) bedeutet: einen Wald durch Fällen der Bäume und Ausgraben der Wurzeln urbar machen. Häufige Synonyme sind fällen, schlagen, schlägern.
Bedeutung
- einen Wald durch Fällen der Bäume und Ausgraben der Wurzeln urbar machen
- einen Baum fällen und seinen Stumpf ausgraben
- (landschaftlich) einen Weinberg tief umgraben
- (Landwirtschaft) die reifen Früchte von Nutzpflanzen aus dem Erdboden holen
Beispielsätze
- „Ist eine Konzession vollständig, darf gerodet werden, um den Boden für Plantagen zu bereiten - allerdings nur mit Maschinen.“
- „In Brasilien werden Regenwälder gerodet, um zusätzliche Anbauflächen für Zuckerrohr für die Bioethanolproduktion zu schaffen.“
Synonyme für roden
Konjugation
| Präsens_ich | rode |
|---|---|
| Präsens_du | rodest |
| Präsens_er, sie, es | rodet |
| Präteritum_ich | rodete |
| Partizip II | gerodet |
| Konjunktiv II_ich | rodete |
| Imperativ Singular | rode |
| Imperativ Singular* | rod |
| Imperativ Plural | rodet |
| Hilfsverb | haben |
Redewendungen und typische Verbindungen
- Baumstümpfe roden
Herkunft
im 13. Jahrhundert von mittelniederdeutsch roden entlehnt, im Ablaut zu mittelhochdeutsch riuten, reuten, abgeleitet von altnordisch ryddja „säubern, aufräumen“, verwandt sind altenglisch ' „entfernen“, englisch ' „entfernen“ und niederländisch ' „entwurzeln, roden“
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Reime auf roden
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