der Lebkuchen
Lebkuchen (Substantiv) bedeutet: (Gastronomie) Gebäck, das vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit gebacken wird. Häufige Synonyme sind Pfefferkuchen, Honigkuchen, Gewürzkuchen.
Bedeutung
- (Gastronomie) Gebäck, das vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit gebacken wird
Beispielsätze
- „Aus Lebkuchen wird auch das so genannte Pfefferkuchenhaus, volkstümlich auch als Knusperhäuschen oder Hexenhaus bezeichnet, gebaut, das auf das Märchen von Hänsel und Gretel zurückgeht.“
- „Einzelhändler […] argumentieren, dass zum Beispiel Lebkuchen und Spekulatius eher herbstliche als weihnachtliche Leckereien seien und man sie deshalb nicht nur in der Adventszeit verkaufen müsse.“
- „Ja, also, Weihnachten muss schon ein bisschen würzig duften, so nach feinem Lebkuchen …“
- Heute haben wir Lebkuchen gebacken.
- Jonas liebt Lebkuchen.
Synonyme für Lebkuchen
Deklination
| Nominativ Singular | Lebkuchen |
|---|---|
| Nominativ Plural | Lebkuchen |
| Genitiv Singular | Lebkuchens |
| Genitiv Plural | Lebkuchen |
| Dativ Singular | Lebkuchen |
| Dativ Plural | Lebkuchen |
| Akkusativ Singular | Lebkuchen |
| Akkusativ Plural | Lebkuchen |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- im Nominativ: ein Lebkuchen duftet/schmeckt
- im Dativ: von einem Lebkuchen abbeißen/naschen; ein Stück von einem Lebkuchen abschneiden
- im Akkusativ: einen Lebkuchen anschneiden/aufteilen/backen/schneiden/servieren/teilen/verteilen; einen Lebkuchen aufessen/essen/genießen/kosten/mampfen/naschen/probieren; einen Lebkuchen abbekommen/ergattern/kaufen; einen Lebkuchen anbieten/verkaufen; einen Lebkuchen mitbringen
- duftender/köstlicher/leckerer Lebkuchen; hausgemachter/selbstgebackener/selbst gebackener/selbstgemachter/selbst gemachter Lebkuchen
Herkunft
Der ursprünglich süd- und westdeutsche, nunmehr gemeindeutsche, Ausdruck für die Honigkuchenart, die in anderen Teilen Deutschlands Pfefferkuchen oder brauner Kuchen heißt, geht auf das seit dem 13. Jahrhundert bezeugte, mittelhochdeutsche / zurück. Die Herkunft des Bestimmungswortes ist unklar. Vielleicht handelt es sich um eine ablautende Form zu dem unter Laib behandelten Wort, sodass Lebkuchen als „Brotkuchen“ zu deuten wäre. Möglich ist aber auch die Entlehnung aus einer Variante von lateinischem ' ‚Fladen‘, wenn -e- in Leb- (statt zu erwartendem mittelhochdeutschen -ī-, neuhochdeutschen -ei-) als volkssprachliche Aussprache eines in den Klosterküchen gebrauchten mittellateinischen ' aufzufassen ist (vergleiche gleichbedeutend mittelhochdeutsches ' neben mittelhochdeutsches '). Beide Annahmen machen jedoch Schwierigkeiten.
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Reime auf Lebkuchen
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