Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Kies

Substantiv, maskulin[kiːs]KiesTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Kies (Substantiv) bedeutet: lose Gesteinsstücke in einer Korngröße von etwa 3 mm bis 30 mm. Häufige Synonyme sind Geld, Eier, Marie.

Bedeutung

  1. lose Gesteinsstücke in einer Korngröße von etwa 3 mm bis 30 mm
  2. Baustoff und Bauzuschlagstoff, Filtermaterial aus [1]
  3. (kPl., salopp) (bares) Geld

Beispielsätze

  • Das Ufer des Flusses besteht aus Kies.
  • „Der vulkanische Kies ist ein hervorragender Boden, die Besonnung ist kräftig; die Trauben, die hier gelesen werden, ergeben einen sehr wohlduftenden Muskatwein.“
  • „Auf dem Nachhauseweg, den Blick auf meine Füße gerichtet, während unter meinen Schuhen Kies, Kopfsteinpflaster und Betonplatten abwechselten, ging mir die Sache mit den beiden wieder und wieder durch den Kopf.“
  • Der Weg ist aus Kies.
  • Wo hast du den Kies versteckt?
  • „Nicht dass es schwierig gewesen wäre, ein wenig Kies aufzutreiben, aber die Sache war die, den Kies zu bekommen und abhauen zu können, ohne erst zu Tode gelangweilt zu werden.“

Synonyme für Kies

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Sand, Gestein, Fels, BodenSand, Boden

Deklination

Nominativ SingularKies
Nominativ PluralKiese
Genitiv SingularKieses
Genitiv PluralKiese
Dativ SingularKies
Dativ Singular*Kiese
Dativ PluralKiesen
Akkusativ SingularKies
Akkusativ PluralKiese

Wortfeld

Oberbegriffe

Ablagerung, Sediment, Geschiebe, Material, MaterieFüllung, Füllstoff; Baustoff, Baumaterial, Material, MaterieWährung

Unterbegriffe

Feinkies, Flusskies, Grobkies, SeekiesBaukies, Dachkies, Waschkies[*] Arsenkies, Eisenkies, Kupferkies, Lehmkies, Magnetkies, Quarzkies, Schwefelkies, Schwemmkies, Zinnkies

Redewendungen und typische Verbindungen

  • Kies aufschütten, laden, abbauen

Herkunft

seit dem 12. Jahrhundert in der (vor allem oberdeutschen und mitteldeutschen) mittelhochdeutschen Form kis / ; früher bezeugt ist die Ableitung Kiesel; außergermanisch vergleichen sich (wohl nicht von der gleichen Wurzelerweiterung) litauisch žiezdrà „Kies, Korn“ und andere baltische Wörter; Grundlage ist also eine (erschlossene) nicht weiter erklärbare indogermanische (osteuropäische) Wurzel *gei- seit dem 18. Jahrhundert bezeugt; aus dem Rotwelschen über die Studentensprache in die niedere Umgangssprache gelangt; vermutlich mit der Bedeutung „Stein“ aus »Kies«1, 2 übernommen, zunächst in der Bedeutung „Silbergeld“

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Reime auf Kies

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.