der Frieden
Kurz erklärt
Frieden (Substantiv) bedeutet: kein Plural: vertraglich gesichertes Miteinander verschiedener Staaten, das durch Abwesenheit von Gewalt (und speziell von Krieg) gekennzeichnet ist. Häufige Synonyme sind Ruhe, Ruhen, Entspannung.
Bedeutung
- kein Plural: vertraglich gesichertes Miteinander verschiedener Staaten, das durch Abwesenheit von Gewalt (und speziell von Krieg) gekennzeichnet ist
- kurz für: Friedensschluss, Friedensvertrag
- kein Plural: Zustand harmonischen Miteinanders
- kein Plural: Ruhe, beruhigende Stille
- kein Plural: (Religion, geh.) religiöse Erfüllung, Segen
Beispielsätze
- Nachdem beide Völker Frieden geschlossen hatten, erholte sich auch die Wirtschaft wieder.
- „Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, / Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.“
- Alle Menschen wären glücklich, wenn Frieden wäre.
- „Die Präliminarartikel sind lediglich Verbotsgesetze, die den Zustand des Krieges aufheben sollen, um den Frieden vorzubereiten, der sodann in den Definitivartikeln gesichert wird.“
- Der Westfälische Frieden beendete den Dreißigjährigen Krieg.
- „Die Befindlichkeit des Reiches war im Inneren durch sozialen Frieden und wirtschaftliche Prosperität gekennzeichnet sowie durch Stabilität in der Außenpolitik, die zeitweilig in den Hintergrund trat.“
Synonyme für Frieden
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Frieden |
|---|---|
| Nominativ Plural | Frieden |
| Genitiv Singular | Friedens |
| Genitiv Plural | Frieden |
| Dativ Singular | Frieden |
| Dativ Plural | Frieden |
| Akkusativ Singular | Frieden |
| Akkusativ Plural | Frieden |
Wortfeld
Unterbegriffe
Burgfrieden, Diktatfrieden, Kalliasfrieden, Koalitionsfrieden, Kompromissfrieden, Landfrieden, Mietfrieden, Parteifrieden, Rechtsfrieden, Religionsfrieden, Schandfrieden, Scheinfrieden, Separatfrieden, Sonderfrieden, Verhandlungsfrieden, Völkerfrieden, WeltfriedenGewaltfrieden, SiegfriedenEhefrieden, Familienfrieden, Hausfrieden, Scheinfrieden, Arbeitsfrieden, Betriebsfrieden, TariffriedenAbendfrieden, Dorffrieden, Grabesfrieden, Sonntagsfrieden, WeihnachtsfriedenGottesfrieden, Seelenfrieden
Redewendungen und typische Verbindungen
- dem Frieden nicht trauen
- Friede, Freude, Eierkuchen
- jemanden oder etwas in Frieden lassen
- Partnerschaft für den Frieden, Frieden schließen, Frieden stiften (), den Frieden stören
- der Westfälische Frieden, der Friedensschluss von Ultrecht
- in Frieden leben, häuslicher Frieden, seinen Frieden mit etwas machen
- der innere Friede
Herkunft
durch Reanalyse aus Friede (der Nominativ ist die einzige abweichende Form)
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.