die Wehmut
Kurz erklärt
Wehmut (Substantiv) bedeutet: eine nach innen gekehrte, traurige Grundstimmung. Häufige Synonyme sind Depression, Blues, Traurigkeit.
Bedeutung
- eine nach innen gekehrte, traurige Grundstimmung
- der bedauernde Wunsch, die Sehnsucht nach einer schöneren Vergangenheit
Beispielsätze
- »Nein, in der Tat nicht«, entgegnete Mrs. Sparsit mit einem Anstrich von Wehmut.
- Da ich aber vor Wehmut selbsten nit beten kunnte, ließ ich Paasch sein klein Mägdlein das Gratias beten, in währender Zeit meine Maria das Brot zerschnitt und einem jeglichen sein Teil reichete.
- Wehmut, Trauer, Angst, Verachtung, das waren keine Gefühle mehr für sie, dazu war ihr Blut zu sehr gejagt; …
- Er erklärte sich hierüber mit einiger Wehmut; denn er konnte nach der Lage der Sache wohl einsehen, daß sein Aufenthalt in so vollkommener Gesellschaft nicht immer dauern könne, ja vielleicht bald abgebrochen werden müsse.
- Verlässt er Berlin mit Wehmut? Wehmut, sagt er, kenn' ich nicht.
- Wenn eine traditionsreiche Herberge schließen muss, macht sich in fühlenden Herzen Wehmut breit.
Synonyme für Wehmut
DepressionBluesTraurigkeitMelancholieTrübsalWeltschmerzSchwermutTristesseDepriNiedergeschlagenheitTrübsinnBetrübnisBetrübnis, Melancholie, Schwermut, Traurigkeit, TrübsalNostalgie, Sehnsucht
Gegenteil
Ausgelassenheit, Euphorie, FreudeAblehnung, Ekel, Gleichgültigkeit
Deklination
| Nominativ Singular | Wehmut |
|---|---|
| Genitiv Singular | Wehmut |
| Dativ Singular | Wehmut |
| Akkusativ Singular | Wehmut |
Wortfeld
Oberbegriffe
Gemütszustand, StimmungEmotion, Gemütsbewegung, Gefühlsregung
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- [*] bisschen, große, heilige, leichte, leise, mit, ohne, sanfte, selige, süße, unendliche, voller, wenig, wohlige, zärtliche Wehmut
- [*] Freude, Leidenschaft, Sehnsucht, Stolz, Tränen, Trauer, Witz, Wut und Wehmut
- Abschied, Ende, gepaart, Rückblick mit Wehmut
- mit Wehmut behaftet, betrachten, denken, enden, erfüllen, erinnern, erzählen, heimfahren, paaren, schauen, sprechen, verbunden, zur Kenntnis nehmen, zurückblicken, zurückdenken, zurückkehren, zuwinken
Herkunft
vom spätmittelhochdeutschen Substantiv ' aus mittelniederdeutsch , einer Rückbildung vom Adjektiv ' „wehmütig“
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.