Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Mut

Substantiv, maskulin[muːt]MutTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

Mut (Substantiv) bedeutet: Geisteshaltung, bei der Handlungen in einer gefährlichen, kritischen oder waghalsigen Situation energisch und furchtlos ausgeführt werden. Häufige Synonyme sind Engagement, Traute, Courage.

Bedeutung

  1. Geisteshaltung, bei der Handlungen in einer gefährlichen, kritischen oder waghalsigen Situation energisch und furchtlos ausgeführt werden
  2. Gemütszustand, in dem neue Aufgaben mit Zuversicht begonnen oder fortgeführt werden
  3. (veraltet, mit Adjektiv) Gemüt

Beispielsätze

  • Er bewies seinen Mut, indem er über die gefährliche Brücke ging.
  • Zum Unglück Meister Daniels aber war gleich danach auch sein alter Brauer Petersen gestorben, und die Witwe hatte den Mut zur Fortsetzung des Geschäfts verloren.
  • Also der Bringer des Heils, und ins Rossegeschirr sich erhebend, Faßt' er die Geißel geschwind' und das schöne Gezäum in die Hände, Und gab edelen Mut den Rossen zugleich und den Mäulern.
  • Der Mut zu Aktienkäufen scheint hingegen weitgehend verlorengegangen zu sein, zumal die Ausländer in jüngster Zeit vor allem deutsche Aktien verkauft haben - in der Hauptsache, um Währungsgewinne zu realisieren.
  • Mut hat Perspektiven, während Tapferkeit allenfalls Hoffnung haben kann.
  • Als die Wände rein gefegt hatten, schienen sie sehr guten Mutes, und gewiß, sie waren auch in kurzer Zeit sehr viel größer, breiter und glänzender geworden.

Synonyme für Mut

EngagementTrauteCourageSchneidMummBravourKühnheitWagemutVerwegenheitWaghalsigkeitBravurBeherztheitFurchtlosigkeit, Kühnheit, Risikobereitschaft, Rückgrat, Tapferkeit, Unerschrockenheit, Verwegenheit, Wagemut; Courage, Eier, MummOptimismus, Vertrauen, Zuversicht

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Angst, Feigheit, Furcht, MutlosigkeitPessimismus, Skepsis, Zweifel

Deklination

Nominativ SingularMut
Genitiv SingularMutes
Genitiv Singular*Muts
Dativ SingularMut
Dativ Singular*Mute
Akkusativ SingularMut

Wortfeld

Oberbegriffe

Geisteshaltung, GesinnungGemütsverfassung, Gemütszustand, Laune, Stimmung

Unterbegriffe

Bekennermut, gehoben: Heldenmut, Lebensmut, Löwenmut, Mannesmut, Todesmut, Wagemut, veraltet: Frevelmut

Redewendungen und typische Verbindungen

  • allen Mut zusammennehmen — sich gegen die Angst überwinden
  • Erfolg macht Mut
  • mit dem Mut der Verzweiflung — Mut in einer ausweglosen Situation beweisen
  • Mut zur Lücke — Teile des Prüfungsstoffes nicht lernen; wichtige Teile weglassen
  • nur Mut!
  • Mut aufbringen, beweisen, benötigen, brauchen, brechen, einflößen, erfordern, fassen, haben, machen, schöpfen, verlieren, vermitteln, zeigen
  • Mut zum (zur) Anpassung, Aufbruch, Auslandsgeschäft, Auszeit, Denken, Einfachheit, Emotion, Entscheidung, Ethik, Erfolg, Experiment, Farbe, Glauben, Handeln, Hässlichkeit, Innovation, Kind, Kinderkriegen, Klarheit, Leben, Meinung, Nachhaltigkeit, Neuanfang, Offenheit, Reform, Risiko, Selbstständigkeit, Studium, Veränderung, Vision, Wahrheit, Widerspruch, Zukunft
  • heroischer, intellektueller, wirklicher Mut
  • guten Mutes

Herkunft

von ' und ' (Kraft des Denkens, Gemütszustand, Gesinnung), belegt seit dem 8. Jahrhundert

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.