der Mut
Kurz erklärt
Mut (Substantiv) bedeutet: Geisteshaltung, bei der Handlungen in einer gefährlichen, kritischen oder waghalsigen Situation energisch und furchtlos ausgeführt werden. Häufige Synonyme sind Engagement, Traute, Courage.
Bedeutung
- Geisteshaltung, bei der Handlungen in einer gefährlichen, kritischen oder waghalsigen Situation energisch und furchtlos ausgeführt werden
- Gemütszustand, in dem neue Aufgaben mit Zuversicht begonnen oder fortgeführt werden
- (veraltet, mit Adjektiv) Gemüt
Beispielsätze
- Er bewies seinen Mut, indem er über die gefährliche Brücke ging.
- Zum Unglück Meister Daniels aber war gleich danach auch sein alter Brauer Petersen gestorben, und die Witwe hatte den Mut zur Fortsetzung des Geschäfts verloren.
- Also der Bringer des Heils, und ins Rossegeschirr sich erhebend, Faßt' er die Geißel geschwind' und das schöne Gezäum in die Hände, Und gab edelen Mut den Rossen zugleich und den Mäulern.
- Der Mut zu Aktienkäufen scheint hingegen weitgehend verlorengegangen zu sein, zumal die Ausländer in jüngster Zeit vor allem deutsche Aktien verkauft haben - in der Hauptsache, um Währungsgewinne zu realisieren.
- Mut hat Perspektiven, während Tapferkeit allenfalls Hoffnung haben kann.
- Als die Wände rein gefegt hatten, schienen sie sehr guten Mutes, und gewiß, sie waren auch in kurzer Zeit sehr viel größer, breiter und glänzender geworden.
Synonyme für Mut
Gegenteil
Angst, Feigheit, Furcht, MutlosigkeitPessimismus, Skepsis, Zweifel
Deklination
| Nominativ Singular | Mut |
|---|---|
| Genitiv Singular | Mutes |
| Genitiv Singular* | Muts |
| Dativ Singular | Mut |
| Dativ Singular* | Mute |
| Akkusativ Singular | Mut |
Wortfeld
Oberbegriffe
Geisteshaltung, GesinnungGemütsverfassung, Gemütszustand, Laune, Stimmung
Unterbegriffe
Bekennermut, gehoben: Heldenmut, Lebensmut, Löwenmut, Mannesmut, Todesmut, Wagemut, veraltet: Frevelmut
Redewendungen und typische Verbindungen
- allen Mut zusammennehmen — sich gegen die Angst überwinden
- Erfolg macht Mut
- mit dem Mut der Verzweiflung — Mut in einer ausweglosen Situation beweisen
- Mut zur Lücke — Teile des Prüfungsstoffes nicht lernen; wichtige Teile weglassen
- nur Mut!
- Mut aufbringen, beweisen, benötigen, brauchen, brechen, einflößen, erfordern, fassen, haben, machen, schöpfen, verlieren, vermitteln, zeigen
- Mut zum (zur) Anpassung, Aufbruch, Auslandsgeschäft, Auszeit, Denken, Einfachheit, Emotion, Entscheidung, Ethik, Erfolg, Experiment, Farbe, Glauben, Handeln, Hässlichkeit, Innovation, Kind, Kinderkriegen, Klarheit, Leben, Meinung, Nachhaltigkeit, Neuanfang, Offenheit, Reform, Risiko, Selbstständigkeit, Studium, Veränderung, Vision, Wahrheit, Widerspruch, Zukunft
- heroischer, intellektueller, wirklicher Mut
- guten Mutes
Herkunft
von ' und ' (Kraft des Denkens, Gemütszustand, Gesinnung), belegt seit dem 8. Jahrhundert
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.