Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Armut

Substantiv, feminin[ˈaʁmuːt]Ar · mutTop 5.000 · Alltagswortschatz
Kurz erklärt

Armut (Substantiv) bedeutet: ein Fehlen von materiellen Mitteln, ein Mangel an Chancen, ein Leben zu führen, das einem gewissen Minimalstandard entspricht. Häufige Synonyme sind Not, Mangel, Geldnot.

Bedeutung

  1. ein Fehlen von materiellen Mitteln, ein Mangel an Chancen, ein Leben zu führen, das einem gewissen Minimalstandard entspricht
  2. das Fehlen von Fähigkeiten, Fertigkeiten, geistige Armut
  3. (veraltend) die Gesamtheit armer Menschen

Beispielsätze

  • "Armut ist das Los der großen Menschheitshelfer."
  • Die in der Welt herrschende Armut sollte die Menschen zum Nachdenken bringen.
  • „Die Armut der Familie Palm war eine verdrossene, gleichwohl erduldete Armut.“
  • „In Europa nimmt nach Angaben von UN-Experten die Armut als Folge von Arbeitslosigkeit und nur geringfügig bezahlter Beschäftigung weiter zu.“
  • „Die Wahrscheinlichkeit [für Kinder], in Armut aufzuwachsen, ist höher, wenn die Eltern alleinerziehend sind.“
  • „Einmal arm, immer arm - diese Gleichung stimmt zwar nicht zwangsläufig. Selbstverständlich fördern auch viele einkommensschwache Eltern ihren Nachwuchs, so gut es eben geht. Doch häufig verfestigt sich Armut.“

Synonyme für Armut

NotMangelGeldnotEntbehrungKargheitMittellosigkeitArmseligkeitDürftigkeit

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Deklination

Nominativ SingularArmut
Genitiv SingularArmut
Dativ SingularArmut
Akkusativ SingularArmut

Wortfeld

Unterbegriffe

Altersarmut, Artenarmut, Blutarmut, Erwerbsarmut, Kinderarmut, Massenarmut, Sauerstoffarmut, WasserarmutAntriebsarmut, Bewegungsarmut, Bildungsarmut, Empfindungsarmut, Gedankenarmut, Gefühlsarmut, Geistesarmut, Gemütsarmut, Ideenarmut, Kontaktarmut Spracharmut, Vokalarmut, Wortarmut

Redewendungen und typische Verbindungen

  • mit Adjektiv: bittere Armut, drückende Armut, extreme Armut, in äußerster Armut, tiefe Armut, relative Armut, unverhüllte Armut, unvorstellbare Armut, verdeckte Armut, wachsende Armut
  • mit Verben: der Armut entfliehen, der Armut entkommen, die Armut bekämpfen, die Armut lindern, die Armut verringern, die Armut zu fühlen bekommen, in Armut geraten, in Armut leben, in Armut sterben
  • mit Substantiv: Armut infolge Arbeitslosigkeit, Bekämpfung der Armut, die Überwindung der Armut, ein Leben in Armut

Herkunft

mittelhochdeutsch aramuot(e), althochdeutsch aramuoti, aramuotī, eine Ableitung zu arm mit unklarem Derivatem (Ableitungsmorphem); das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.