Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

verbieten

Verb[fɛɐ̯ˈbiːtn̩]ver · bie · tenTop 5.000 · Alltagswortschatz
Kurz erklärt

verbieten (Verb) bedeutet: Unterlassung fordern. Häufige Synonyme sind untersagen, zensieren, zensurieren.

Bedeutung

  1. Unterlassung fordern

Beispielsätze

  • Sie verbietet mir zu sprechen.
  • „Ferner verbot Trajan die Beachtung anonymer Denunziationen und schließlich endete das Reskript mit einem Bekenntnis, […]: Ein allzu inquisitorisches Verhalten seitens des Staates werde dem Geist der Epoche nicht gerecht.“
  • „Auch nach Aufhebung des Ausnahmezustands im Jahr 2011 verboten die Behörden weiterhin Demonstrationen in Algier und beriefen sich dabei auf ein Dekret aus dem Jahr 2001.“
  • „Am 7. Februar beschloss das taiwanische Aussenministerium, die Einreise für alle Personen, die in den zurückliegenden 14 Tagen in China waren, zu verbieten.“
  • „Nach fünf Jahren Prüfung entschied das Bundesverfassungsgericht 1956: Die KPD wird verboten.“
  • [Türkei:] „Verboten ist mittlerweile auch zu filmen, was auf der Straße geschieht. Vor ein paar Tagen erklärte die Zentralbehörde der Polizei per Dekret, Videos von Polizisten zu machen sei eine Straftat“.

Synonyme für verbieten

untersagenzensierenzensurierenprohibieren

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Konjugation

Präsens_ichverbiete
Präsens_duverbietest
Präsens_er, sie, esverbietet
Präteritum_ichverbot
Partizip IIverboten
Konjunktiv II_ichverböte
Imperativ Singularverbiet
Imperativ Singular*verbiete
Imperativ Pluralverbietet
Hilfsverbhaben

Redewendungen und typische Verbindungen

  • jemandem den Mund verbieten/jemandem das Maul verbieten

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Reime auf verbieten

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.