tanzen
tanzen (Verb) bedeutet: (intrans.) sich rhythmisch bewegen, meist zu Musik. Häufige Synonyme sind schwärmen, schwirren, bounce.
Bedeutung
- (intrans.) sich rhythmisch bewegen, meist zu Musik
- (trans.) einen Tanz (beispielsweise einen Gesellschaftstanz) ausführen
- (intrans., fig.) etwas bewegt sich heftig
Beispielsätze
- Sie tanzt wunderschön.
- Wir tanzten die ganze Nacht hindurch.
- „In diesem Saal findet jede Woche einmal Live-Musik statt, dann tanzen wir und trinken ein paar Schnäpse.“
- „Seit ewigen Zeiten begleiten Musik und Tanz die Zeremonien der Menschen. Also, Leute, tanzt!“
- Techno war das musikalische Phänomen des später 20. Jahrhunderts und hat für DJs und Musiker alles verändert. Aber für viele ist die Musik, zu der die Massen in Berlin tanzen, von gestern.
- [16.4.1948, Tag der Gründung Israels:] „Wir tanzten auf den Straßen und freuten uns.“
Synonyme für tanzen
Konjugation
| Präsens_ich | tanze |
|---|---|
| Präsens_du | tanzt |
| Präsens_er, sie, es | tanzt |
| Präteritum_ich | tanzte |
| Partizip II | getanzt |
| Konjunktiv II_ich | tanzte |
| Imperativ Singular | tanze |
| Imperativ Singular* | tanz |
| Imperativ Plural | tanzt |
| Hilfsverb | haben |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- auf zwei Hochzeiten tanzen
- auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen — mehrere Dinge parallel machen/bearbeiten
- aus der Reihe tanzen
- die Puppen tanzen lassen — heftig feiern
- jemandem auf der Nase tanzen — machen, was man möchte ohne Rücksicht auf eine andere/einen anderen; jemanden ausnutzen
- mit Adjektiv: ausgelassen tanzen, barfuß tanzen, fröhlich tanzen, gern tanzen, miteinander tanzen, sich müde tanzen, wild tanzen
- mit Adjektiv: hinein tanzen — umgangssprachlich: zu Sylvester ins neue Jahr tanzen
- mit Substantiv: sich in Ekstase tanzen, vor Freude tanzen, zur Musik tanzen, auf einem Seil tanzen, auf den Straßen tanzen
- mit Verb: tanzen gehen
Herkunft
seit dem 12. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch ', entlehnt aus mittelniederländisch ' (1240), übernommen von altfranzösisch ', ' (um 1170), Entlehnung aus altniederfränkisch *dansian, dementsprechend althochdeutsch ' „ziehen, dehnen“. Dieses gehört zu urgermanischem *þansōnan, eine o-stufige Iterativbildung zu *þinsjanan, woraus frühneuhochdeutsch dinsen „ziehen, schleppen“; weitere siehe gedunsen, Gedöns.
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Reime auf tanzen
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