der Strand
Strand (Substantiv) bedeutet: in ein Gewässer hineinragender, langgestreckter, flacher, sandiger oder kiesiger Streifen Land, besonders der bespülte Saum des Meeres. Häufige Synonyme sind Küste, Ufer, Badestrand.
Bedeutung
- in ein Gewässer hineinragender, langgestreckter, flacher, sandiger oder kiesiger Streifen Land, besonders der bespülte Saum des Meeres
Beispielsätze
- Wir gehen an den Strand.
- „Waisenkinder verteilen längs des Strandes Bernsteinstücke, die später bestimmungsgemäß von den aufjubelnden Kurgästen gefunden werden.“
- „Und wenn ich einen Kiesel am Strande von Hobro auflas und in den Mariagerfjord hinausschleuderte, dann pfiff der Stein für mich die Worte ‚Fahnenflucht‘ und ‚Freiheit‘ über die Wellen, ehe er versank.“
- „Der Stille Ozean brandete mit eintönigem Rauschen gegen den Strand.“
- „In den Tagebaulöchern steht ölig schillerndes Wasser, und der Strand ist gelb vom trockenen Eisenoxyd. kein Schilf am Rand, kein Vogel im Ried, und auch in der Tiefe des gestorbenen Wassers bewegt sich kein Fisch, nichts.“
- „Die Ostsee leckte träge und breit den Strand.“
Synonyme für Strand
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Strand |
|---|---|
| Nominativ Plural | Strände |
| Genitiv Singular | Strands |
| Genitiv Singular* | Strandes |
| Genitiv Plural | Strände |
| Dativ Singular | Strand |
| Dativ Singular* | Strande |
| Dativ Plural | Stränden |
| Akkusativ Singular | Strand |
| Akkusativ Plural | Strände |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- ein abgelegener, einsamer, entlegener, leerer, menschenleerer, unberührter Strand
- ein belebter, bevölkerter, überfüllter Strand
- ein beliebter, berühmter, weltberühmter Strand
- ein breiter, endloser, kilometerlanger, langer, weitläufiger Strand
Herkunft
Das Wort geht auf das mittelhochdeutsche ' zurück, das von Seeleuten der Ostsee Ende des 13. Jahrhunderts aus einer skandinavischen Sprache entlehnt worden ist. So taucht es zuerst in der Literatur des Deutschen Ordens auf (Livländische Reimchronik [Ende des 13. Jahrhunderts], Die Deutschordenchronik des Nicolaus von Jeroschim [wohl zwischen 1331–1341]), also im Nordosten des deutschen Sprachgebiets (vergleiche mittelniederdeutsches '), und von da aus dringt es im Laufe der Zeit nach Westen vor; erst im 17. Jahrhundert findet es sich dann auch bei oberdeutschen Autoren. Im Skandinavischen finden sich die altnordischen Formen ' ‚Strand, Küste‘ (vergleiche schwedisches ') und – ablautend – ' ‚Kante, Seite, Rand‘, die sich als ‚(ausgebreiteter) Streifen‘ entweder zu der unter streuen angeführten (erschlossenen) indoeuropäischen Wurzel *ster(ə)- ‚ausbreiten, austreuen, streuen‘ oder als ‚Trennlinie‘ (zwischen Wasser und Land) zu der unter Strahl angeführten (erschlossenen) indoeuropäischen Wurzel *ster- ‚Streifen, Strich‘ stellen.
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