spreizen
spreizen (Verb) bedeutet: (trans.) voneinander wegstrecken. Häufige Synonyme sind weiten, erweitern, vergrößern.
Bedeutung
- (trans.) voneinander wegstrecken
- (refl.) sich zieren
Beispielsätze
- Es gelingt ihm nicht, die Beine zum Spagat zu spreizen.
- „Sie blickten mit männlichem Ernst in die Kamera und spreizten zwei Finger zum V-Zeichen.“
Synonyme für spreizen
Konjugation
| Präsens_ich | spreize |
|---|---|
| Präsens_du | spreizt |
| Präsens_er, sie, es | spreizt |
| Präteritum_ich | spreizte |
| Partizip II | gespreizt |
| Konjunktiv II_ich | spreizte |
| Imperativ Singular | spreize |
| Imperativ Plural | spreizt |
| Hilfsverb | haben |
Redewendungen und typische Verbindungen
- Beine/Finger/Schamlippen/Zehen spreizen
Herkunft
Vorläuferformen dieses Verbs sind unter anderem das spätmittelhochdeutsche spreutzen (sich stützen, stemmen), das im Frühneuhochdeutschen auch für „auseinanderstrecken“, „mit einem Querholz auseinandersperren“ und „weit öffnen“ stand und sich im 16. Jahrhundert zu spreizen entwickelte. Diese stehen als Varianten neben dem althochdeutschen spriuʒen (unterstützen, sich stemmen), dem mittelhochdeutschen spriuʒen sowie dem frühneuhochdeutschen spreussen oder spreissen. Allesamt sind dies Ableitungen des zur Wortgeschichte des Verbes sprießen gehörigen althochdeutschen Substantiv spriuʒa, das im Spätmittelhochdeutschen zu spreitze und spräutze, im Frühneuhochdeutschen zu sprücze, sprütze und sprutz und schließlich im Neuhochdeutschen zu Spreize (Stützbalken, Stütze) wurde.
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Reime auf spreizen
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