mau
mau (Adjektiv) bedeutet: (sal.) sich nicht ganz wohl fühlend. Häufige Synonyme sind schlecht, knapp, schwach.
Bedeutung
- (sal.) sich nicht ganz wohl fühlend
- (sal.) (quantitativ und/oder qualitativ) nicht ausreichend
Beispielsätze
- Der Anblick flößte mir ein maues Gefühl ein.
- „Sie sei eben eine Ur-Dresdenerin, und da er an Dresden hänge wie sie, könne sie ihm nichts abschlagen. Er ließ ihr je einhundert West als Anzahlung für Buffet und Bild. Sie solle sich etwas gönnen im Intershop. Mir heute mau, sagte sie.“
- Leider sieht es auf unserem Konto etwas mau aus.
- „Auch die Möglichkeit, Luftunterstützung anzufordern, war mehr als mau.“
- „Die Wasserspringer, deren grüner stinkender Pool für weltweites Aufsehen gesorgt hatte, mussten ihre Wettkämpfe bislang zwar nicht vor leerer, aber zumindest vor einer äußerst mauen Kulisse austragen.“
- „Seine Karriere ließ sich zunächst etwas mau an, weil er höchst sorgfältig arbeitete.“
Synonyme für mau
Steigerung
| Positiv | mau |
|---|---|
| Komparativ | mauer |
| Superlativ | mauesten |
| Superlativ* | mausten |
Redewendungen und typische Verbindungen
- jemandem ist mau (zumute); etwas ist mau; ein maues Gefühl
- mau ausfallen, aussehen; Geschäfte gehen, laufen mau; mehr als mau
Herkunft
Das Wort, das seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts bezeugt ist, hat sich von Berlin ausgebreitet. Seine Herkunft ist trotz aller Deutungsversuche unklar; vermutet wird eine mögliche Kontamination aus matt und flau oder aber unter Einfluss von flau zu lautmalendem mauen ‚weinerlich, verdrießlich sein‘, eigentlich ‚wie eine Katze schreien‘ (siehe »miauen«).
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Reime auf mau
Wie häufig ist „mau“?
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