Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Hafen

Substantiv, maskulin[ˈhaːfn̩]Ha · fenTop 5.000 · Alltagswortschatz
Kurz erklärt

Hafen (Substantiv) bedeutet: natürliches oder künstlich angelegtes Wasserbecken für Schiffe am Meeresrand oder an Binnenwasserwegen, um dort zu liegen und zu ankern, mit Anlagen zum Löschen, Laden, Reinigen und Ausbessern. Häufige Synonyme sind Topf, Port, Pott.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. natürliches oder künstlich angelegtes Wasserbecken für Schiffe am Meeresrand oder an Binnenwasserwegen, um dort zu liegen und zu ankern, mit Anlagen zum Löschen, Laden, Reinigen und Ausbessern
  2. (übertr., poetisch) Ruheort
  3. (süddeutsch) Topf
  4. (Technik) Gefäß für Glasschmelze in der Glasmacherei, Schmelztiegel

Beispielsätze

  • Das Schiff läuft den nächsten Hafen an.
  • Eine Fähre fährt von einem Hafen zum anderen.
  • „Wir steigen auf einen der alten Fischkutter im Hafen und legen ab zur Fahrt hinein ins Labyrinth.“
  • „Mittags meldete der Ausguck, dass die zerklüfteten Gipfel von Principe in Sicht gekommen waren, und zwei Tage später lag die Diligent im Hafen der Insel vor Anker.“
  • „Die Franzosen versuchen mit Schiffen den Hafen zu blockieren.“
  • „Das Schiff wurde in der Nacht zu Samstag in den Rostocker Hafen geschleppt, wo es um 1.00 Uhr festmachte.“

Bedeutung als Substantiv (der/die)

  1. deutschsprachiger Nachname, Familienname

Beispielsätze

  • „Zur Doppelspitze gehört auch Thomas Hafen, der wissenschaftliche Leiter des Museums.“

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. Stadtteil von Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
  2. Stadtteil von Osnabrück, Niedersachsen, Deutschland
  3. Ortsteil von Rot an der Rot, Baden-Württemberg, Deutschland

Beispielsätze

  • Der Hafen liegt in Deutschlands Westen.
  • Der Hafen liegt in Deutschlands Nordwesten.
  • Der Hafen liegt in Deutschlands Südwesten.

Synonyme für Hafen

TopfPortPottKochtopfAnlegestelle, veraltet: PortRefugium, Unterschlupf

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularHafen
Nominativ PluralHäfen
Genitiv SingularHafens
Genitiv PluralHäfen
Dativ SingularHafen
Dativ PluralHäfen
Akkusativ SingularHafen
Akkusativ PluralHäfen

Wortfeld

Oberbegriffe

Ort, ReisezielGefäß

Unterbegriffe

Abgangshafen, Anlaufhafen, Ausfuhrhafen, Ausgangshafen, Ausrüstungshafen, Außenhafen, Auswandererhafen, Ausweichhafen, Basishafen, Bauhafen, Bestimmungshafen, Binnenhafen, Bootshafen, Chemiehafen, Containerhafen, Durchgangshafen, Einfuhrhafen, Einschiffungshafen, Ersatzhafen, Erzhafen, Evakuierungshafen, Exporthafen, Fährhafen, Fischereihafen, Fischerhafen, Floßhafen, Flusshafen, Fluthafen, Frachthafen, Freihafen, Gondelhafen, Großhafen, Güterhafen, Handelshafen, Haupthafen, Hauptstadthafen, Heimathafen, Hochseehafen, Holzhafen, Importhafen, Industriehafen, Innenhafen, Inselhafen, Jachthafen, Kahnhafen, Kanalhafen, Kohlehafen, Konkurrenzhafen, Kreuzfahrthafen, Kriegshafen, Küstenhafen, Landeshafen, Loreleyhafen, Marinehafen, Meereshafen, Militärhafen, Museumshafen, Nachschubhafen, Naturhafen, Nothafen, Oberhafen, Ölhafen, Olympiahafen, Petroleumhafen, Privathafen, Regionalhafen, Schlupfhafen, Schutzhafen, Seehafen, Seezollhafen, Segelhafen, Seglerhafen, Sklavenhafen, Sportboothafen, Sporthafen, Stadthafen, Tidehafen, Tiefseehafen, Tiefwasserhafen, Überseehafen, Umschlaghafen, Umsteigehafen, Universalhafen, Verkehrshafen, Verladehafen, Verschiffungshafen, Vorhafen, Welthafen, Werfthafen, Werkshafen, Winterhafen, Yachthafen, Zentralhafen, Zielhafen, Zivilhafen, Zollhafen, Zufluchtshafennach Gewässer: Adriahafen, Atlantikhafen, Donauhafen, Elbehafen/Elbhafen, Golfhafen, Karibikhafen, Mittelmeerhafen, Nordseehafen, Ostseehafen, Pazifikhafen, Rheinhafen, Schwarzmeerhafen, Weserhafennach Himmelsrichtung: Nordhafen, Osthafen, Südhafen, Westhafenübertragen: Abflughafen, Absprunghafen, Anlagehafen, Flughafen, Lufthafen, Luftschiffhafen, Parkhafen, Raumflughafen, Raumhafen, Reisemobilhafen, Wasserflughafen, Wasserflugzeughafen, Weltraumhafen, WohnmobilhafenEhehafen, Glückshafennach Material: Tonhafen; nach Inhalt: Krauthafen, Milchhafen, Scheißhafen, Schmalzhafen, Suppenhafen; Weitere: Nachthafen

Redewendungen und typische Verbindungen

  • den Hafen der Ehe ansteuern
  • eine Braut in jedem Hafen haben
  • im Hafen der Ehe landen
  • im sicheren Hafen sein
  • in den Hafen der Ehe einfahren
  • sicherer Hafen; natürlicher Hafen

Herkunft

seit dem 16. Jahrhundert bezeugt; aus niederdeutsch Haven entlehnt, über mittelniederdeutsch hāvene, zum urgermanischen *χaƀanō-, auch mittelhochdeutsch habene, niederländisch ', Ableitung von *χaƀan ‚Meer‘, außerdem mittelhochdeutsch hap, altnordisch haf, das auf indogermanisch *kh₂p-ó- zurückgeht, vergleiche irisch cuan ‚Hafen‘. seit dem 10. Jahrhundert belegt; über althochdeutsch havan, mittelhochdeutsch haven „Gefäß, Behälter“

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.