genießen
genießen (Verb) bedeutet: eine zumeist angenehm schmeckende Speise oder Getränk zu sich nehmen. Häufige Synonyme sind essen, schwelgen, schlemmen.
Bedeutung
- eine zumeist angenehm schmeckende Speise oder Getränk zu sich nehmen
- Genuss, Freude, Lust an, bei oder für etwas empfinden
- behaglich, freudig auf sich wirken lassen
- etwas erleben, erfahren, erhalten; an etwas teilhabend sein
Beispielsätze
- Sie genießt das Essen.
- Nach einem langen Arbeitstag genießt sie ein wohltuendes, warmes Bad.
- Sie genießen den herrlichen Ausblick.
- Er hat eine fundierte Ausbildung genossen.
- „Durch das neue Tierschutzgesetz genießen Tiere wie Langusten und Oktopoden bald mehr Schutz in Großbritannien“
Synonyme für genießen
Konjugation
| Präsens_ich | genieße |
|---|---|
| Präsens_du | genießt |
| Präsens_er, sie, es | genießt |
| Präteritum_ich | genoss |
| Partizip II | genossen |
| Konjunktiv II_ich | genösse |
| Imperativ Singular | genieß |
| Imperativ Singular* | genieße |
| Imperativ Plural | genießt |
| Hilfsverb | haben |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- etwas ist nicht mehr zu genießen – etwas ist nicht mehr verzehrbar
- etwas in vollen Zügen genießen – etwas gänzlich auskosten
- etwas mit Vorsicht genießen – ungenau, unsicher, unzuverlässig, unbewiesen sein
- ein Glas Wein genießen, noch eine Kleinigkeit genießen
- die Bequemlichkeit genießen, den Feierabend genießen, die Ruhe genießen, die Überraschung genießen, den Urlaub genießen, das Leben genießen
- den herrlichen Anblick genießen, den Duft der Blumen genießen, den Frühling genießen, ein Naturschauspiel genießen, die Schönheit der Natur genießen, den Sonnenaufgang genießen
- eine gute Ausbildung genießen, eine fundierte Ausbildung genießen, eine gute Erziehung genießen, den Lohn genießen, die Früchte seines Fleißes genießen, jemandes Achtung genießen, jemandes Sympathie genießen, jemandes Verehrung genießen, einen guten Ruf genießen, eine hervorragende Reputation genießen, die Protektion eines Mäzens genießen, den Schutz des Staates genießen, das Heimatrecht genießen, Narrenfreiheit genießen, Vergünstigungen genießen, Vorfahrt genießen, Bestandsschutz genießen, die Vorteile von etwas genießen, das öffentliche Vertrauen genießen, mit allen Sinnen genießen
Herkunft
etymologisch: germanischen Ursprungs; bezeugt im Altnordischen njōta, im Gotischen ganiutan „(Wild, Fisch) fangen; (bildlich) in Worten fangen“ (von nuita „Beute; Fischfang; Menschenfang“), im Altsächsischen niotan, biniotan „berauben“, im Angelsächsischen neotan, beneotan „berauben“, im Althochdeutschen ginioჳan „gebrauchen des Gemeindegebietes, d.h. des Gemeindewaldes, der Gemeindeweide; einen Anteil am Gemeinderecht innehaben“, im Mittelhochdeutschen genieჳen „(ohne Bezug auf das Gemeindeverhältnis) von seinen Gütern nutznießen“ sowie im Mittelniederdeutschen genēten „id.“ strukturell
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Reime auf genießen
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