Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

das Feuer

Substantiv, neutrum[ˈfɔɪ̯ɐ]Feu · erTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

Feuer (Substantiv) bedeutet: Flammenbildung bei der Verbrennung unter Abgabe von Wärme und Licht. Häufige Synonyme sind Energie, Brand, Leidenschaft.

Bedeutung

  1. Flammenbildung bei der Verbrennung unter Abgabe von Wärme und Licht
  2. menschlich kontrollierter Verbrennungsvorgang, hauptsächlich, um die Wärme zu nutzen
  3. Vernichtung durch Flammen
  4. das Abschießen von Feuerwaffen; der Befehl zum Schießen
  5. kurz: das Leuchtfeuer
  6. das Strahlen und Funkeln von Dingen
  7. überschwängliche Begeisterung; Leidenschaft; Elan

Beispielsätze

  • Hast du mal Feuer?
  • „Eine Minute lang sah er ins Feuer.“
  • Ich mach' schon mal Feuer.
  • „Die Untersuchung von Holzkohle aus vorgeschichtlichen Feuerstellen erfaßt die Veränderungen der Vegetation ungefähr während der letzten 500000 Jahre – seit der Mensch nach Entdeckung des Feuers erste Feuerstellen anlegte.“
  • „Wir rückten am Feuer zusammen.“
  • „Ein mächtiges Feuer aus Reisig und Kienäpfeln flammte im Saal.“

Synonyme für Feuer

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularFeuer
Nominativ PluralFeuer
Genitiv SingularFeuers
Genitiv PluralFeuer
Dativ SingularFeuer
Dativ PluralFeuern
Akkusativ SingularFeuer
Akkusativ PluralFeuer

Wortfeld

Oberbegriffe

Unterbegriffe

Fegefeuer, Funkenfeuer, Freudenfeuer, Hutzelfeuer, Johannisfeuer, Mündungsfeuer, Olympisches Feuer, Osterfeuer, Riesenfeuer, Schweißfeuer, Schwedenfeuer, SonnwendfeuerBiwakfeuer, Gegenfeuer, Hauptfeuer, Herdfeuer, Holzfeuer, Kaminfeuer, Kartoffelfeuer, Kochfeuer, Kohlefeuer/Kohlenfeuer, Lagerfeuer, Schmiedefeuer, TorffeuerBuschfeuer, Flugfeuer, Großfeuer, Höllenfeuer, Lauffeuer, WipfelfeuerArtilleriefeuer, Dauerfeuer, Flakfeuer, Geschützfeuer, Gewehrfeuer, Infanteriefeuer, Kartätschenfeuer, Luftabwehrfeuer, Maschinengewehrfeuer, Mörserfeuer, Salvenfeuer, Schnellfeuer, Sperrfeuer, Störfeuer, Streufeuer, WurffeuerRichtfeuer, Oberfeuer, UnterfeuerLeuchtbake, Leuchttonne, Leuchtturm

Redewendungen und typische Verbindungen

  • die Eisen aus dem Feuer holen – retten
  • Feuer fangen – interessiert sein
  • Feuer und Flamme sein – begeistert
  • für etwas die Hand ins Feuer legen/für jemanden die Hand ins Feuer legen – vertrauen
  • für jemanden durchs Feuer gehen – vertrauen
  • Feuer anmachen, Feuer anzünden, Feuer eröffnen, Feuer fangen Feuer sprühen, unter Feuer sein

Herkunft

mittelhochdeutsch viur, vi(u)wer, althochdeutsch fiur, westgermanisch *fewur, indogermanisch *pehwr/phwnos „Feuer“, belegt seit dem 8. Jahrhundert. Verwandte Formen sind das protogermanische *fōr, das westfriesische ' und das niederländische . Genau wie das hethitische , das umbrische pir und das griechische ' stammen all diese Formen vom indogermanischen *pehwr (Feuer) ab.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.