Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

bisweilen

Adverb[bɪsˈvaɪ̯lən]bis · wei · lenTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

bisweilen (Adverb) bedeutet: (geh.) unterschiedlich häufig, mehr oder minder oft. Häufige Synonyme sind gerne, manchmal, gelegentlich.

Bedeutung

  1. (geh.) unterschiedlich häufig, mehr oder minder oft
  2. (Luxemburg) bis jetzt

Beispielsätze

  • Auch harmlose Krankheiten verlaufen bisweilen tödlich.
  • „Sie ist begehrt als Aufpasserin für kleine Kinder, sie ist aber streng gegen kleine Kinder, bisweilen derb.“
  • „Bisweilen sind die, die die lautesten Töne anzuschlagen wissen, leicht ins Bockshorn zu jagen.“
  • „Ein Täter ist bisweilen noch nicht bekannt.“
  • „Auch diese Schwierigkeiten beschreibt die Gewerkschaft des Gemeindepersonals präzise: ‚Bisweilen entschied nämlich das EDV-Programm, ob der Abdruck gültig ist oder nicht, was zu erheblichen Zeitverzögerungen bei der Bedienung der Kunden in den Amtstuben führte.‘ Künftig soll anstelle eines Computerprogramms das Personal in den Rathäusern über die Qualität des Fingerabdrucks befinden dürfen.“
  • „Auch Nachhaltigkeitsminister Claude Wiseler ließ in der rezenten Vergangenheit durchblicken, der Staat werde auch nach der Kapitalaufstockung stärkster Aktionär bleiben. In welchem Verhältnis zu den katarischen Miteigentümern ist jedoch bisweilen nicht .“

Synonyme für bisweilen

gernemanchmalgelegentlichmitunterzeitweiseöfterszwischendurchvereinzeltzuweilenunregelmäßigzeitweiligsporadischab und an, ab und zu, dann und wann, das eine oder andere Mal, des Öfteren, gelegentlich, hier und da, hin und wieder, manchmal, mitunter, öfter, stellenweise, streckenweise, unterweilen, vereinzelt, von Zeit zu Zeit, zeitweise, zeitweilig, zuzeitenfallweise

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Gegenteil

gewöhnlich, immer wieder, ständig, stetskeinesfalls, nie, niemalsab jetzt, ab nun, künftig, nunmehr, von nun an, zukünftiggegenwärtig, heute, heutzutage, jetzt, nun

Herkunft

Im 16. Jahrhundert aufgekommenes Adverb, das die mittelhochdeutschen Ausdrücke bī wīlen, welcher noch bei Martin Luther als beiweilen vorkommt, und ze wīlen, woraus zuweilen entstand, ablöst. Unter Umständen handelt es sich um eine Kombination der beiden (bī ze wīlen). Mit einer Bedeutung von bis jedenfalls ist es nicht in Verbindung zu bringen.

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Reime auf bisweilen

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Wörter in der Nähe

Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.