bisweilen
bisweilen (Adverb) bedeutet: (geh.) unterschiedlich häufig, mehr oder minder oft. Häufige Synonyme sind gerne, manchmal, gelegentlich.
Bedeutung
- (geh.) unterschiedlich häufig, mehr oder minder oft
- (Luxemburg) bis jetzt
Beispielsätze
- Auch harmlose Krankheiten verlaufen bisweilen tödlich.
- „Sie ist begehrt als Aufpasserin für kleine Kinder, sie ist aber streng gegen kleine Kinder, bisweilen derb.“
- „Bisweilen sind die, die die lautesten Töne anzuschlagen wissen, leicht ins Bockshorn zu jagen.“
- „Ein Täter ist bisweilen noch nicht bekannt.“
- „Auch diese Schwierigkeiten beschreibt die Gewerkschaft des Gemeindepersonals präzise: ‚Bisweilen entschied nämlich das EDV-Programm, ob der Abdruck gültig ist oder nicht, was zu erheblichen Zeitverzögerungen bei der Bedienung der Kunden in den Amtstuben führte.‘ Künftig soll anstelle eines Computerprogramms das Personal in den Rathäusern über die Qualität des Fingerabdrucks befinden dürfen.“
- „Auch Nachhaltigkeitsminister Claude Wiseler ließ in der rezenten Vergangenheit durchblicken, der Staat werde auch nach der Kapitalaufstockung stärkster Aktionär bleiben. In welchem Verhältnis zu den katarischen Miteigentümern ist jedoch bisweilen nicht .“
Synonyme für bisweilen
Gegenteil
Herkunft
Im 16. Jahrhundert aufgekommenes Adverb, das die mittelhochdeutschen Ausdrücke bī wīlen, welcher noch bei Martin Luther als beiweilen vorkommt, und ze wīlen, woraus zuweilen entstand, ablöst. Unter Umständen handelt es sich um eine Kombination der beiden (bī ze wīlen). Mit einer Bedeutung von bis jedenfalls ist es nicht in Verbindung zu bringen.
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Reime auf bisweilen
Wie häufig ist „bisweilen“?
Rang 6.654 von 29.873 Wörtern im Korpus, Zipf-Wert 3,78. Das ist solider Alltagswortschatz, den Muttersprachler mehrmals pro Woche verwenden. Teste, wie groß dein eigener Wortschatz ist.