Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

das Beil

Substantiv, neutrum[baɪ̯l]BeilTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Beil (Substantiv) bedeutet: kurzes, kleines, meist in einer Hand zu führendes Schlagwerkzeug mit scharfer Klinge (zum Spalten von Holz, zum Zerlegen von Tieren und zu anderem). Häufige Synonyme sind Axt, Hacke, Hackebeil.

Bedeutung als Substantiv (das)

  1. kurzes, kleines, meist in einer Hand zu führendes Schlagwerkzeug mit scharfer Klinge (zum Spalten von Holz, zum Zerlegen von Tieren und zu anderem)

Beispielsätze

  • Der Bauer spaltet sein Brennholz mit dem Beil.
  • „Sie ließen sich zuerst in Maryland, später dann in Pennsylvanien nieder, wo man damals am meisten in der Bibel las und vor den Beilen und Pfeilen der Wildnis nichts mehr zu befürchten hatte.“
  • „Sie handelte von einem mit einem Beil begangenen Mord.“
  • „Pencroff und Nab schmiedeten Hacken, Äxte, Beile, Hobeleisen, Schrotmeißel, Schaufeln, Hämmer, Nägel und vieles andere.“
  • „Man braucht dazu Bänke, Beile und Bottiche, aber keine Bauten.“

Bedeutung als Substantiv (der/die)

  1. Familienname

Synonyme für Beil

AxtHackeHackebeilHackbeil

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularBeil
Nominativ PluralBeile
Genitiv SingularBeils
Genitiv Singular*Beiles
Genitiv PluralBeile
Dativ SingularBeil
Dativ Singular*Beile
Dativ PluralBeilen
Akkusativ SingularBeil
Akkusativ PluralBeile

Wortfeld

Oberbegriffe

Schlagwerkzeug, Schneidwerkzeug, WerkzeugSchlagwaffe, Wurfwaffe, Waffe

Unterbegriffe

(benannt nach Material:) Bronzebeil, Eisenbeil, Stahlbeil, Steinbeil(benannt nach beruflicher Verwendung:) Bildhauerbeil, Fleischerbeil, Feuerwehrbeil, Gipserbeil, Maurerbeil, Tischlerbeil, Zimmermannsbeil, Wiesenbeil(benannt nach ziviler Gebrauchsweise:) Fallbeil, Hackbeil, Hackebeil, Handbeil, Henkersbeil, Richtbeil(benannt nach Form:) Blattbeil(militärische Verwendung:) Kriegsbeil, WurfbeilTüllenbeil

Herkunft

mittelhochdeutsch „bīl, bīhel“, althochdeutsch „bīhal“. Das Wort ist seit dem 9. Jahrhundert belegt, in der Form „witubil“ bereits im 8. Jahrhundert. Auch in nicht-germanischen Sprachen, zum Beispiel ‚Beil‘.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.