wedeln
Kurz erklärt
wedeln (Verb) bedeutet: (intrans.) mit einem Körperteil oder einem leichten Gegenstand hin und her schwingen. Häufige Synonyme sind schwingen, pendeln, wackeln.
Bedeutung
- (intrans.) mit einem Körperteil oder einem leichten Gegenstand hin und her schwingen
- (trans.) etwas durch schwingende Bewegungen entfernen
- (intrans., sein, Skisport) auf parallel geführten Skiern kurze Schwünge in rascher Folge fahren
Beispielsätze
- Sie wedelten mit kleinen thailändischen Flaggen, skandierten Parolen zugunsten der Regierung von Premier Abhisit Vejjajiva und brüllten Beleidigungen auf die Seite der Rothemden.
- Mindestens 50 Mitstreiter in orangeroten Ponchos recken zu Bongo-Trommeln die Arme in die Höhe und wedeln mit den Händen.
- Später tastet sie die Räume ab und erfasst Pflanzen, Schrank, Gesichter, Kleider, Vasen, Brustwarzen, Stuhl, den Blick nach draußen und nackte Männer, die mit Fächern wedeln.
- Auch wedeln und heulen sie, wenn der Herr zurückkommt, und springen vor Herzensfreude ihm auf die Schultern.
- Bevor er sich im Gasthausgarten niedersetzte, wedelte er mit seiner Zeitung die Brösel vom Tisch.
- Und ist nicht die „Clowns’ Army“, die in bunten Kostümen den Polizisten bei Demos den Staub von der Uniform wedeln, die entwaffnendste Form der Kritik?
Synonyme für wedeln
Gegenteil
erstarren, ruhen, stillhalten, verharrenStemmbogen fahren, carven
Konjugation
| Präsens_ich | wedele |
|---|---|
| Präsens_ich* | wedle |
| Präsens_du | wedelst |
| Präsens_er, sie, es | wedelt |
| Präteritum_ich | wedelte |
| Partizip II | gewedelt |
| Konjunktiv II_ich | wedelte |
| Imperativ Singular | wedele |
| Imperativ Singular* | wedle |
| Imperativ Plural | wedelt |
| Hilfsverb | haben |
| Hilfsverb* | sein |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
flattern, winken
Redewendungen und typische Verbindungen
- sich einen von der Palme wedeln — masturbieren
- der Schwanz wedelt mit dem Hund — verkehrte Welt: der Kleine beherrscht den Großen
- mit einer Fahne wedeln; mit einem Fähnchen, Taschentuch, Tuch wedeln; mit den Armen, Händen wedeln; mit dem Schwanz wedeln
Herkunft
Etymologie: von mittelhochdeutsch ' oder ' „schweifen, schwanken, flattern, fließen“ zu althochdeutsch ' „umherschweifen“ (zirka 9. Jahrhundert) Wortbildung: Derivation (Ableitung) des Substantivs Wedel durch Konversion
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.