Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

das Vorbild

Substantiv, neutrum[ˈfoːɐ̯ˌbɪlt]Vor · bildTop 5.000 · Alltagswortschatz
Kurz erklärt

Vorbild (Substantiv) bedeutet: Person oder fiktive Figur, mit der man sich identifizieren kann beziehungsweise die durch ihr beträchtliches Ansehen den Beobachtenden zum Nachahmen einlädt. Häufige Synonyme sind Beispiel, Denke, Modell.

Bedeutung

  1. Person oder fiktive Figur, mit der man sich identifizieren kann beziehungsweise die durch ihr beträchtliches Ansehen den Beobachtenden zum Nachahmen einlädt
  2. etwas, das als Vorlage/Beispiel genutzt wird

Beispielsätze

  • Wenn ich in meinem Leben nicht weiterkomme, überlege ich, was mein Vorbild machen würde.
  • „Die Popmusikerin Adele hat an Gewicht verloren. Viele ihrer Fans meinen nun, ein Vorbild im Kampf gegen Körperideale verloren zu haben.“
  • „Je mehr er aber den Wert von Vorbildern, zumal solchen aus älteren Perioden, schätzen lernte und je mehr ihm das Lehrreiche der Vergleichung der neuen Bestrebungen mit dem heimischen Alten zum Bewußtsein kam, desto mehr sah er sich darauf geführt, mit gesundem konservativem Sinn die Erinnerung an dieses letztere hervorzuziehen.“
  • „In Erstarrung der von Thomasius und Weise gegebenen Ansätze betrieb man die deutsche Stilbildung in Anlehnung an die lateinische Rhetorik vornehmlich als Nachahmung literarischer Vorbilder und Einübung in rhetorische Schemata und Stilfiguren.“
  • „Er hatte die großen Vorbilder gefunden.“
  • „Als er zurückkehrt, ist Tafari entschlossener denn je, seinen Staat nach europäischem Vorbild zu modernisieren.“

Synonyme für Vorbild

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularVorbild
Nominativ PluralVorbilder
Genitiv SingularVorbildes
Genitiv Singular*Vorbilds
Genitiv PluralVorbilder
Dativ SingularVorbild
Dativ Singular*Vorbilde
Dativ PluralVorbildern
Akkusativ SingularVorbild
Akkusativ PluralVorbilder

Wortfeld

Oberbegriffe

Attributträger, kognitives Objekt

Unterbegriffe

Führer, Guru, Heilsbringer, Original, Prototyp

Redewendungen und typische Verbindungen

  • einem Vorbild nacheifern; (sich jemandem) zum Vorbild machen; als Vorbild dienen; gutes/nachahmenswertes/schlechtes Vorbild

Herkunft

etymologisch: mittelhochdeutsch vorbilde „Sinnbild, Vorbild“, althochdeutsch forabilidi; das Wort ist seit dem 11. Jahrhundert belegt. Strukturell: Determinativkompositum, zusammengesetzt aus vor und dem Substantiv Bild

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.