Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Verlag

Substantiv, maskulin[fɛɐ̯ˈlaːk]Ver · lagTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

Verlag (Substantiv) bedeutet: ein Unternehmen, das Werke der Literatur, Kunst, Musik oder Wissenschaft vervielfältigt und verbreitet. Häufige Synonyme sind Verlagshaus.

Bedeutung

  1. ein Unternehmen, das Werke der Literatur, Kunst, Musik oder Wissenschaft vervielfältigt und verbreitet
  2. ein Unternehmen, das als Zwischenhändler für eine Ware arbeitet, zum Beispiel ein Bierverlag

Beispielsätze

  • Der Verlag übernahm das Manuskript und brachte es als Buch heraus.
  • „Skral sollte mich doch mal nach meinen Erfahrungen mit Verlagen und Lektoren befragen, wenn er über mich als Schreiber zu berichten hat.“
  • „Der kleine Verlag meines Vaters lief damals ganz gut mit all den Monografien und Kunstkalendern.“
  • „Sie hatten eine kleine Druckerei gehabt, einen kleinen Verlag, eine Buchhandlung, aber jetzt hatten sie nur noch diesen kleinen Schreibwarenladen, in dem sie auch Süßigkeiten an Schulkinder verkauften.“
  • „Bei den ersten goldenen Anzeichen des Herbstes buchte Sylvia eine Schiffspassage nach London, wo sie die besten Verlage und Buchhandlungen abklappern wollte, um möglichst günstig an Bücher für ihren Laden heranzukommen.“
  • „Das letzte versprach der Amtmann; Frauen, Raum und Verlag gaben die Bewohner, und Geschicklichkeit brachten die Einwandernden mit.“

Synonyme für Verlag

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularVerlag
Nominativ Plural 1Verlage
Nominativ Plural 2Verläge
Genitiv SingularVerlages
Genitiv Singular*Verlags
Genitiv Plural 1Verlage
Genitiv Plural 2Verläge
Dativ SingularVerlag
Dativ Singular*Verlage
Dativ Plural 1Verlagen
Dativ Plural 2Verlägen
Akkusativ SingularVerlag
Akkusativ Plural 1Verlage
Akkusativ Plural 2Verläge

Wortfeld

Oberbegriffe

Unterbegriffe

Buchverlag, Fachverlag, Hausverlag, Kalenderverlag, Kartenverlag, Kinderbuchverlag, Kleinverlag, Kunstverlag, Lehrbuchverlag, Musikverlag, Schulbuchverlag, Selbstverlag, Spieleverlag, Universitätsverlag, Wissenschaftsverlag, Zeitungsverlag, Zeitschriftenverlag, ZuschussverlageBierverlag, Filmverlag

Herkunft

Ableitung zum Verb verlegen durch implizite Derivation. Das Wort ist seit dem 16. Jahrhundert belegt.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.