Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Freitag

Substantiv, maskulin[ˈfʁaɪ̯ˌtaːk]Frei · tagTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

Freitag (Substantiv) bedeutet: fünfter Wochentag gemäß ISO 8601; sechster Wochentag nach jüdischer, christlicher und islamischer Zählung; Tag zwischen Donnerstag und Samstag.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. fünfter Wochentag gemäß ISO 8601; sechster Wochentag nach jüdischer, christlicher und islamischer Zählung; Tag zwischen Donnerstag und Samstag

Beispielsätze

  • „Das ist die erste Richtzeit im Otodrom im asiatischen Teil Istanbuls, nämlich die Beste der zwei freien Trainings am Freitag.“
  • „Siemens plant einem Medienbericht zufolge den Abbau von 11.600 Stellen. Dies habe Konzernchef Joe Kaeser in einer Webcast-Konferenz am Mittwoch gesagt, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag.“
  • „Wir sind an einem Freitag hier, das Museum ist geschlossen.“
  • „Ein Pilzsammler hat in einem Waldstück in Dortmund am Freitag einen Rucksack mit Handgranaten und Munition für Kriegswaffen gefunden.“

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. (va., sonst, Schweiz) Tag, an dem man nicht seiner beruflichen Tätigkeit nachgehen muss; Tag, der einem frei zur Verfügung steht

Beispielsätze

  • «‹Dann wartest du noch zwei Jahre bis zum Zinnteller. Die folgenden zehn Jährchen sitzt du auf der anderen Arschbacke ab, dann gibt’s ein ganzes Monatsgehalt und drei Freitage extra!› sagte Wellauer.»
  • «Während die Gruppe der ‹Cadres dirigeants› vom Gesetz ausgeschlossen ist und für die unterste Kaderstufe der Zeitrahmen der Belegschaften gilt, befürchten die ‹mittleren Kader› trotz mehr Freitagen längere Arbeitstage.»
  • «Die ‹glückliche› Datumskonstellation der Festtage bescherte den meisten Aargauerinnen und Aargauern mehrere Freitage hintereinander, welche von vielen zu ‹Brücken› ausgebaut werden konnten.»
  • «Dazu kommt noch ein Konflikt um die Freitage. Pro Arbeitstag bekommt ein Pilot 0,6 Freitage, in drei Monaten sind das mindestens 33. Auf der Kurzstrecke. Dort fliegen sie vier Tage und erhalten 2,4 Freitage. Die werden abgerundet auf zwei. Auf der Langstrecke spielen auch der Jetlag und Nachtflug eine Rolle. Der Flug nach New York ergibt drei Freitage.»
  • «Ihr Trainingspensum von zwei Einheiten am Tag konnte sie auch während Olympia absolvieren, auch dank einigen Freitagen.»

Bedeutung als Substantiv

  1. Familienname

Beispielsätze

  • Frau Freitag ist nett.
  • Wir sind heute Abend bei Freitags eingeladen.
  • Feiern die Freitags in deiner Straße häufig?

Deklination

Nominativ SingularFreitag
Nominativ PluralFreitage
Genitiv SingularFreitags
Genitiv Singular*Freitages
Genitiv PluralFreitage
Dativ SingularFreitag
Dativ Singular*Freitage
Dativ PluralFreitagen
Akkusativ SingularFreitag
Akkusativ PluralFreitage

Wortfeld

Oberbegriffe

Werktag, Wochentag, Tag

Unterbegriffe

Karfreitag / Guter Freitag / Stiller FreitagFreitag, der 13. / Freitag, der Dreizehnte, schwarzer Freitag

Herkunft

Das Wort geht über mittelhochdeutsches ' auf die seit dem 9. Jahrhundert bezeugten althochdeutschen Formen , und ' zurück. Es handelt sich um eine gemeingermanische Bezeichnung des Tages (vergleiche unter anderem altenglisches / , altfriesisches , mittelniederdeutsches , mittelniederländisches , englisches , niederländisches ' und schwedisches '), die der Göttin Frigg / Freya gewidmet wurde, da die Germanen sie der römischen Göttin Venus gleichsetzten. Vorbild der Benennung war die spätlateinische Bezeichnung des Wochentages ' (siehe '), eigentlich ‚Tag der Venus‘ (vergleiche französisches , italienisches '). Die lateinische Bezeichnung ist ihrerseits eine Nachbildung der altgriechischen .

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.