der Ton
Ton (Substantiv) bedeutet: feinkörniges Verwitterungsprodukt, Bodenart, Töpfermaterial, Baustoff/Werkstoff. Häufige Synonyme sind Laut, Klang, Geräusch.
Bedeutung als Substantiv (der)
- feinkörniges Verwitterungsprodukt, Bodenart, Töpfermaterial, Baustoff/Werkstoff
Beispielsätze
- Der Boden hier besteht zum größten Teil aus Ton.
- „Die Auswahl reiner Tone verfeinert sich und höhere Brenntemperaturen bis zu 800 °C werden erreicht.“
Bedeutung als Substantiv (der)
- etwas, das man hören kann; Klang, Laut
- Abstufung einer Farbe
- (kPl.) Art der sprachlichen Ausdrucksweise, Benehmen
- (Linguistik) Tonhöhenverlauf bei Wörtern in Tonsprachen, zum Beispiel im Chinesischen, zur Unterscheidung von Wörtern
- (Phonetik) „Schwingung des Luftdrucks im hörbaren Frequenzbereich“ bei sprachlichen Äußerungen
Beispielsätze
- „Sie hörte einen Ton wie von zerreißendem Stoff, und ihre Gelenke wurden zusammengebunden. An dem eiskalten Luftzug spürte sie, daß die Tür geöffnet wurde, und in der nächsten Sekunde war sie im Garten.“
- Das Rot gefällt mir nicht, ich probiere einen anderen Ton aus.
- Dein Ton ist ziemlich schroff, beruhige dich erstmal.
- „Das Seltsame war, dass ich drei Monate später eine Postkarte von ihr bekam, aus einem Luxushotel in irgendeinem Land der Dritten Welt – Belize, Honduras oder so –, und die war in einem überaus freundlichen Ton gehalten.“
- „Es ist völlig sinnlos, herausfinden zu wollen, wer mit der Verrohung des Tons angefangen hat.“
- „Auch der Reichspropagandaminister schwärmte in höchsten Tönen von den neuen Waffen.“
Synonyme für Ton
Deklination
| Nominativ Singular | Ton |
|---|---|
| Nominativ Plural | Tone |
| Genitiv Singular | Tons |
| Genitiv Singular* | Tones |
| Genitiv Plural | Tone |
| Dativ Singular | Ton |
| Dativ Singular* | Tone |
| Dativ Plural | Tonen |
| Akkusativ Singular | Ton |
| Akkusativ Plural | Tone |
Wortfeld
Unterbegriffe
Herkunft
Durch Verdumpfung von ā zu ō aus dem frühneuhochdeutschen tahen, than, welches wiederum aus dem spätmittelhochdeutschen dāhe, tāhe, Genitiv dāhen, tāhen) „Lehm“, althochdeutsch thāha „Ton, Lehm, Töpfererde, irdenes Gefäß“ hervorgegangenen war. Belegt seit der Zeit um 800. Verwandt sind das mittelniederdeutsche dā, das altenglische þō, þōhe und gotisch þāhō „Ton, Lehm“. Allen zugrunde liegt des protogermanische germ. *þanhōn „beim Trocknen schrumpfende, dichter werdende Erde“. Während die frühen Formen noch feminin waren, fand ein Genuswechsel zum maskulinen Genus wohl in Anlehnung an Lehm statt.
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