der Tod
Kurz erklärt
Tod (Substantiv) bedeutet: (Biologie) das Ende des Sterbevorgangs. Häufige Synonyme sind Sterben, Abschied, Hein.
Bedeutung
- (Biologie) das Ende des Sterbevorgangs
- (Mythologie) Figur mit einer Sense; personifizierter Tod
Beispielsätze
- Sein Tod kam sehr überraschend.
- „Der gelungene »Kern des Existierens« wäre »Exterritorialität zum Tod« – was immer das heißen mag.“
- „1957, vier Jahre nach dem Tod des großen sowjetischen Führers Josef Wissarionowitsch Stalin, bekam das junge Ehepaar Ben Zion Piatov und Sonja Piatova, geborene Suchmann, ihr erstes Kind, meinen Vater Michael.“
- „Mit Sex übt man auch Vergeltung am Tod.“
- „»Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, sein Auge ist blau, er trifft dich mit bleierner Kugel, er trifft dich genau«, heißt es in Paul Celans berühmter »Todesfuge«.“
- Der Tod wird in der Kunst oft mit einer Sense dargestellt.
Synonyme für Tod
SterbenAbschiedHeinLebensendeAblebenAbberufungVersterbenGevatterSchnitterExitusSensenmannThanatosAbleben, Lebensende, Sterben; medizinisch: Exitus; als Chiffre: BleckezahnGevatter Tod, Knochenmann, Schnitter, Sensenmann
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Tod |
|---|---|
| Nominativ Plural | Tode |
| Genitiv Singular | Todes |
| Genitiv Singular* | Tods |
| Genitiv Plural | Tode |
| Dativ Singular | Tode |
| Dativ Singular* | Tod |
| Dativ Plural | Toden |
| Akkusativ Singular | Tod |
| Akkusativ Plural | Tode |
Wortfeld
Oberbegriffe
Leben
Unterbegriffe
Atomtod, Bergtod, Bolustod, Ehrentod, Erfrierungstod, Erschöpfungstod, Erstickungstod, Feuertod, Filmtod, Flammentod, Freitod, Gastod, Gehirntod, Gewebstod, Gnadentod, Heldentod, Herztod, Hirntod, Hitzetod, Hungertod, Kältetod, Kindstod, Krebstod, Kreuzestod, Krippentod, Martertod, Märtyrertod, Nahtod, Opfertod, Papsttod, Pensionierungstod, Scheintod, Seemannstod, Serientod, Soldatentod, Sprachentod/Sprachtod, Strahlentod, Sühnetod, Unfalltod, Zelltodübertragen: Tintentod, Wärmetod
Redewendungen und typische Verbindungen
- dem Tod von der Schippe springen
- ein Kind des Todes sein
- etwas zu Tode reiten/etwas zu Tode hetzen
- sich zu Tode langweilen
- tausend Tode sterben
- früher/frühzeitiger Tod, gewaltsamer Tod, leichter Tod, natürlicher Tod, plötzlicher Tod, sanfter Tod, sicherer Tod, sofortiger Tod
- der schwarze Tod (= die Pest)
- dem Tode nah, zum Tode verurteilt (), zum Tode durch Erschießen verurteilt (), zum Tod durch den Strang verurteilt (), jemanden zu Tode foltern, jemanden zum Tode verurteilen, zum Tod verurteilt werden
- Leben nach dem Tod
Herkunft
mittelhochdeutsch ', althochdeutsch ', germanisch *', einem Substantiv zu *' ‚sterben‘. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.