Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Tatendrang

Substantiv, maskulin[ˈtaːtn̩ˌdʁaŋ]Ta · ten · drangSeltenes Wort · Rang 18.992
Kurz erklärt

Tatendrang (Substantiv) bedeutet: das Verlangen, aktiv, tätig zu sein, etwas zu bewirken. Häufige Synonyme sind Einsatz, Initiative, Engagement.

Bedeutung

  1. das Verlangen, aktiv, tätig zu sein, etwas zu bewirken

Beispielsätze

  • Der hochgesteigerte Tatendrang trieb die Fahrenden von Stadt zu Stadt, von einem Sieg zum andern.
  • Was weicht dein Mut, dein kühner Tatendrang, Da sich drei heil’ge Himmelsfrau’n voll Güte Für dich bemüh’n und dir mein Mund verspricht, Daß ihre treue Sorge dich behüte?"
  • Seht, da sitzen Plisch und Plum Voll Verdruß und machen brumm! Denn zwei Ketten, gar nicht lang, Hemmen ihren Tatendrang.
  • Zumindest aber dürfte der Tatendrang des Telekom-Frontmannes im Zusammenhang mit Telecom Italia auch darin begründet gewesen sein, seinem in Deutschland schärfsten Konkurrenten nicht kampflos das Terrain in einem der bedeutendsten TK-Märkte Europas überlassen zu wollen.
  • Voller Tatendrang eilt er aufs Podium, als dränge die Zeit.

Synonyme für Tatendrang

EinsatzInitiativeEngagementEiferTatkraftSchaffensfreudeAktivitätsdrangMachermentalitätAnpackmentalitätAktivismus, Arbeitseifer, Arbeitslust, Betätigungsdrang, Betriebsamkeit, Eifer, Emsigkeit, Energie, Geschäftigkeit, Regsamkeit, Tatendurst, Tätigkeitsdrang

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Gegenteil

Antriebslosigkeit, Antriebsmangel, Antriebsschwäche, Arbeitsunlust, Faulheit, Inaktivität, Passivität, Trägheit, Untätigkeit

Deklination

Nominativ SingularTatendrang
Genitiv SingularTatendranges
Genitiv Singular*Tatendrangs
Dativ SingularTatendrang
Dativ Singular*Tatendrange
Akkusativ SingularTatendrang

Wortfeld

Oberbegriffe

Schaffensdrang, Vitalität

Unterbegriffe

Abenteuerlust, Hyperkinese

Redewendungen und typische Verbindungen

  • enormer, großer, impulsiver, jugendlicher, kindlicher, neuer, plötzlicher, unbändiger, ungeheurer, unglaublicher, voller, wachsender Tatendrang
  • Tatendrang bremsen, haben, hemmen, spüren, verspüren
  • vor Tatendrang sprühen, strotzen, übersprudeln

Herkunft

Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus den Substantiven Tat und Drang sowie dem Fugenelement -en

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.