der Streich
Kurz erklärt
Streich (Substantiv) bedeutet: das Hereinlegen einer Person zum Zwecke der Belustigung. Häufige Synonyme sind Coup, Prank, Klaps.
Bedeutung
- das Hereinlegen einer Person zum Zwecke der Belustigung
- (va.) Schlag, Treffer
Beispielsätze
- Die Schüler spielten dem Lehrer einen Streich, als sie ihm Zahnpaste unter die Türklinke schmierten.
- Jemandem Reißzwecken auf den Stuhl zu legen ist ein übler Streich, über den bestimmt niemand lachen kann.
- Wilhelm Busch erdachte die Streiche von Max und Moritz.
- „Dieser Veyras war der beste Freund, den ich im Kolleg hatte, das heißt, er half mir bei allen Streichen, die oft auf seine Erfindung zurückgingen.“
- „Wir haben uns gegenseitig Streiche gespielt.“
- Bist du so ein Kerl? sprach er und mußte selbst seine Tapferkeit bewundern[…] Sieben auf einen Streich! (Gebrüder Grimm, Das tapfere Schneiderlein)
Synonyme für Streich
CoupPrankKlapsVerrücktheitPatschUlkMätzchenTollereiEskapadeTollheitHereinlegenKaprioleHoax, Schabernack, Scherz, Ulk, CoupHieb, Klaps, Ohrfeige, Schlag, Treffer
Deklination
| Nominativ Singular | Streich |
|---|---|
| Nominativ Plural | Streiche |
| Genitiv Singular | Streiches |
| Genitiv Singular* | Streichs |
| Genitiv Plural | Streiche |
| Dativ Singular | Streich |
| Dativ Singular* | Streiche |
| Dativ Plural | Streichen |
| Akkusativ Singular | Streich |
| Akkusativ Plural | Streiche |
Wortfeld
Unterbegriffe
Abistreich, Bubenstreich, Dummejungenstreich, Gaunerstreich, Geniestreich, Gewaltstreich, Halunkenstreich, Husarenstreich, Jugendstreich, Jungenstreich, Kinderstreich, Klingelstreich, Knabenstreich, Lausbubenstreich, Narrenstreich, Schalksstreich, Schelmenstreich, Schildbürgerstreich, Schülerstreich, Schurkenstreich, Schwabenstreich, Spitzbubenstreich, TelefonstreichBackenstreich, Handstreich, Staatsstreich, Schwertstreich, Todesstreich, Waffenstreich, Wangenstreich, Zapfenstreich
Redewendungen und typische Verbindungen
- auf einen Streich (mehrere Dinge gleichzeitig mit einer Handlung erledigen)
- jemandem einen Streich spielen (mit jemandem einen Scherz treiben, jemanden reinlegen)
- böser Streich, übler Streich
Herkunft
mittelhochdeutsch streich „Hieb“, belegt seit dem 12. Jahrhundert; die Bedeutung „unerwarteter Schlag, Handstreich, Schelmenstück“ ab dem 17. Jahrhundert
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Reime auf Streich
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.