Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der Streich

Substantiv, maskulin[ʃtʁaɪ̯ç]StreichTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Streich (Substantiv) bedeutet: das Hereinlegen einer Person zum Zwecke der Belustigung. Häufige Synonyme sind Coup, Prank, Klaps.

Bedeutung

  1. das Hereinlegen einer Person zum Zwecke der Belustigung
  2. (va.) Schlag, Treffer

Beispielsätze

  • Die Schüler spielten dem Lehrer einen Streich, als sie ihm Zahnpaste unter die Türklinke schmierten.
  • Jemandem Reißzwecken auf den Stuhl zu legen ist ein übler Streich, über den bestimmt niemand lachen kann.
  • Wilhelm Busch erdachte die Streiche von Max und Moritz.
  • „Dieser Veyras war der beste Freund, den ich im Kolleg hatte, das heißt, er half mir bei allen Streichen, die oft auf seine Erfindung zurückgingen.“
  • „Wir haben uns gegenseitig Streiche gespielt.“
  • Bist du so ein Kerl? sprach er und mußte selbst seine Tapferkeit bewundern[…] Sieben auf einen Streich! (Gebrüder Grimm, Das tapfere Schneiderlein)

Synonyme für Streich

CoupPrankKlapsVerrücktheitPatschUlkMätzchenTollereiEskapadeTollheitHereinlegenKaprioleHoax, Schabernack, Scherz, Ulk, CoupHieb, Klaps, Ohrfeige, Schlag, Treffer

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularStreich
Nominativ PluralStreiche
Genitiv SingularStreiches
Genitiv Singular*Streichs
Genitiv PluralStreiche
Dativ SingularStreich
Dativ Singular*Streiche
Dativ PluralStreichen
Akkusativ SingularStreich
Akkusativ PluralStreiche

Wortfeld

Unterbegriffe

Abistreich, Bubenstreich, Dummejungenstreich, Gaunerstreich, Geniestreich, Gewaltstreich, Halunkenstreich, Husarenstreich, Jugendstreich, Jungenstreich, Kinderstreich, Klingelstreich, Knabenstreich, Lausbubenstreich, Narrenstreich, Schalksstreich, Schelmenstreich, Schildbürgerstreich, Schülerstreich, Schurkenstreich, Schwabenstreich, Spitzbubenstreich, TelefonstreichBackenstreich, Handstreich, Staatsstreich, Schwertstreich, Todesstreich, Waffenstreich, Wangenstreich, Zapfenstreich

Redewendungen und typische Verbindungen

  • auf einen Streich (mehrere Dinge gleichzeitig mit einer Handlung erledigen)
  • jemandem einen Streich spielen (mit jemandem einen Scherz treiben, jemanden reinlegen)
  • böser Streich, übler Streich

Herkunft

mittelhochdeutsch streich „Hieb“, belegt seit dem 12. Jahrhundert; die Bedeutung „unerwarteter Schlag, Handstreich, Schelmenstück“ ab dem 17. Jahrhundert

Aussprache üben

Hör dir das Wort an, sprich es nach und lass den Browser prüfen, ob es erkannt wird. Die Spracherkennung läuft lokal auf deinem Gerät, es wird nichts hochgeladen.

Reime auf Streich

Alle Reime →

Wie häufig ist „Streich“?

Rang 6.473 von 29.873 Wörtern im Korpus, Zipf-Wert 3,80. Das ist solider Alltagswortschatz, den Muttersprachler mehrmals pro Woche verwenden. Teste, wie groß dein eigener Wortschatz ist.

Wörter in der Nähe

Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.