Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

der See

Substantiv, maskulin[zeː]SeeTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

See (Substantiv) bedeutet: (Geografie) stehendes Gewässer, das von Land umgeben ist. Häufige Synonyme sind Meer, Ozean, Teich.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. (Geografie) stehendes Gewässer, das von Land umgeben ist

Beispielsätze

  • Ein ausgetrockneter See hat kein Wasser mehr.
  • Am Wochenende werden wir einen schönen Ausflug zu einem See in unserer nächsten Umgebung machen.
  • „Jetzt fahr'n wir über'n See, über'n See, jetzt fahr'n wir über'n See […]“
  • „Einer der Seeen, die diese Seeenkette bilden, heißt ‚der Stechlin‘.“

Bedeutung als Substantiv (die)

  1. (Kollektivum, kPl.) Sammelbegriff für alle sehr großen, zusammenhängenden, nicht fließenden Gewässer, Meere
  2. (Seemannssprache, kPl.) Bewegung der Oberfläche eines Meeres oder Sees
  3. (Seemannssprache) hohe Welle

Beispielsätze

  • „Die See wird vor ihnen auftauchen, von Sonnenlicht überflutet.“
  • „Die See lag unbeweglich.“
  • „Schon seit Tagen umtoste uns die See.“
  • „Allein in rabenschwarzer Finsternis, mußte Saltash alle Schläge erleiden, die See und Sturm auszuteilen vermochten: sie stampfte, schlingerte und arbeitete verzweifelt.“
  • „Am nächsten Tag ging die See höher, und das Mädchen fragte sich, ob ihr diese Unruhe zusagte oder ob sie schon kalte Schläfen bekam.“
  • „Manchmal wurde Compass Rose schon von der folgenden See erfaßt, wenn sie noch schwerfällig schwankend im Tal lag, und erlitt einen Schlag, bevor sie sich wieder aufrichten konnte.“

Synonyme für See

MeerOzeanTeichWeiherTümpelBinnenseeWeltmeerLandsee

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularSee
Nominativ PluralSeen
Genitiv SingularSees
Genitiv PluralSeen
Dativ SingularSee
Dativ PluralSeen
Akkusativ SingularSee
Akkusativ PluralSeen

Wortfeld

Oberbegriffe

Binnengewässer, Gewässer

Unterbegriffe

allgemein: Autobahnsee, Badesee, Baggersee, Bergsee, Binnensee, Gebirgssee, Gletschersee, Kältesee, Karsee, Kratersee, Natronsee, Nebensee, Salzsee, Smaragdsee, Stausee, Süßwassersee, Talsee, WüstenseeToponyme: Abajasee, Achensee, Albertsee, Ammersee, Aradosee, Aralsee, Assadsee, Assalsee, Athabascasee, Attersee, Baikalsee, Balchaschsee, Bärensee, Bärwalder See, Beleu-See, Biwa-See, Bodensee, Bostalsee, Breitenauer See, Burgas-See, Chankasee, Chapalasee, Chiemsee, Chilwa-See, Comer See, Cottbuser Ostsee, Dongting-See, Edersee, Eduardsee, Eriesee, Eyasisee, Forggensee, Gardasee, Gatúnsee, Gazivodasee, Geiseltalsee, Genfer See, Grundlsee, Grüner See, Guiers-See, Heidesee, Himmelssee, Hulun-See, Huronsee, Indawgyi-See, Izabal-See, Jalpuhsee, Junín-See, Kenyir-See, Kiwusee, Kyogasee, Ladogasee, Lanao-See, Langensee, Lubān-See, Luganer See, Lünersee, Lunzer See, Mai-Ndombe-See, Malawisee, Managuasee, Manitobasee, Maracaibo-See, Maschsee, Matanosee, Michigansee, Möhnesee, Mondsee, Müggelsee, Mwerusee, Nassersee, Natronsee, Neuenburgersee, Neusiedler See, Nicaraguasee, Oberer See, Ohridsee, Okeechobeesee, Onegasee, Ontariosee, Pechsee, Peipussee, Plansee, Plattensee, Plöner See, Poopó-See, Poyang-See, Prespasee, Qinghai-See, Rarasee, Razim-See, Rukwasee, Saimaa-See/Saimaasee, Schluchsee, Schweriner See, Schwielochsee, See Genezareth, Sewansee, Sklavensee, Skutarisee, Songkhla-See, Sonne-Mond-See, Staffelsee, Starnberger See, Stefaniesee, St.-Lucia-See, Taalsee, Tanasee, Tanganjikasee, Tankumsee, Tegeler See, Tegernsee, Texcoco-See, Tharthar-See, Thunersee, Titicacasee, Tobasee, Toplitzsee, Traunsee, Trichonida-See, Tschadsee, Turkana-See, Urmiasee, Valenciasee, Vansee, Vembanadsee, Victoriasee, Vierwaldstättersee, Walchensee, Wannsee, Winnipegsee, Wolfgangsee, Wörthersee, Zürichseeübertragen: Asphaltsee, Lavasee, Pechsee, Teersee

Redewendungen und typische Verbindungen

  • verlandeter See

Herkunft

seit dem 8. Jahrhundert belegt; mittelhochdeutsch sē, althochdeutsch sēo, urgermanisch *saiwiz ‚See, Meer‘, auch niederländisch zee, englisch sea, gotisch saiws, vielleicht Deverbativ von *sīχwanan ‚seihen, tröpfeln‘, woraus seihen; siehe dort. Eine semantische Parallele ist althochdeutsch gisig ‚Sumpf, Tümpel‘, zu sīgan ‚tröpfeln, niedersinken‘ gebildet.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.