das Meer
Meer (Substantiv) bedeutet: großes, salziges Gewässer, die Gesamtheit des zusammenhängenden Gewässers, welches die Landmassen der Erde umgibt, aber auch: ein bestimmter, geographisch abgegrenzter Teil dieses Gewässers. Häufige Synonyme sind See, Masse, Vielzahl.
Bedeutung
- großes, salziges Gewässer, die Gesamtheit des zusammenhängenden Gewässers, welches die Landmassen der Erde umgibt, aber auch: ein bestimmter, geographisch abgegrenzter Teil dieses Gewässers
- (poetisch) große Menge
- Bestandteil von Eigennamen nordwestdeutscher Seen
- Bestandteil von Eigennamen großer Seen auf der Erde
- () Mondmeer; dunkel erscheinende Tiefebenen auf einer Mondoberfläche
Beispielsätze
- Ich fahre nächste Woche ans Meer.
- „Das Meer war Karthagos Element und die Flotte seine Lebensader.“
- Das Südchinesische Meer ist ein Teil des Pazifischen Ozeans.
- „Außerhalb der Stadt fühlt man sich allerdings sehr wohl; man glaubt in einem Paradies auf Erden zu sein, besonders wenn man in Richtung auf das Meer wandert.“
- „Drittes Bild: Aus Meeren von geringer Tiefe sind Koralleninseln aufgetaucht, hier und da von einer Palmengruppe überragt.“
- Beim Blick auf die Tribüne des Fußballstadions zeigt sich ein Meer von Fahnen.
Synonyme für Meer
Deklination
| Nominativ Singular | Meer |
|---|---|
| Nominativ Plural | Meere |
| Genitiv Singular | Meers |
| Genitiv Singular* | Meeres |
| Genitiv Plural | Meere |
| Dativ Singular | Meer |
| Dativ Singular* | Meere |
| Dativ Plural | Meeren |
| Akkusativ Singular | Meer |
| Akkusativ Plural | Meere |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- es wie Sand am Meer geben
- wie Sand am Meer
- Wasser ins Meer tragen
- ans/aufs/übers Meer fahren, im Meer baden/schwimmen/tauchen, ins Meer springen
Herkunft
Von mittelhochdeutsch mer, althochdeutsch mer(i), germanisch *marja, indogermanisch *mori oder *mari, „Sumpf, See“, vermutlich zu indogermanisch *mer-, „glänzen“. Grimm und Duden gehen von „Sumpf, stehendem Gewässer“ als älterer Bedeutung aus, während Kluge bereits für das Indogermanische zusätzlich und Pfeifer ausschließlich „Meer“ angeben. Spätestens im Germanischen laut Pfeifer beziehungsweise im Gotischen, Altnordischen und Althochdeutschen laut Grimm stehen beide Bedeutungen nebeneinander. Heute sind die Bedeutungen im Hochdeutschen („Meer“) und im Niederdeutschen sowie Niederländischen („See, Binnengewässer“) entgegengesetzt. Die verwandten Wörter Moor und Marsch tragen dagegen auch im Hochdeutschen die Bedeutung „Sumpf“ beziehungsweise „sumpfiges Gelände“.
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