der Kaffee
Kaffee (Substantiv) bedeutet: Plural selten: anregendes schwarzes Aufgussgetränk. Häufige Synonyme sind Käffchen, Wachmacher, Bohnenelexier.
Bedeutung als Substantiv (der)
- Plural selten: anregendes schwarzes Aufgussgetränk
- ohne Plural: der Kaffeestrauch (Rubiaceae)
- ohne Plural: Gattungsname (Coffea) des Kaffeestrauchs[2]
- bohnenförmiger Samen des Kaffeestrauchs[2]; elliptisch für: Kaffeebohne
- elliptisch für: Röstkaffee, Kaffeepulver
- ohne Plural; regional: eine zumeist nachmittägliche Zwischenmahlzeit
- ohne Plural; regional: das erste oder zweite Frühstück
Beispielsätze
- Ich trinke eine Tasse Kaffee.
- „Manchmal setzten wir uns, und dann wurden uns Kaffee und Zigaretten angeboten.“
- „Mein Kellner bringt Kaffee, Buttersemmeln und Marmelade.“
- „Der Kaffee war in einer Kanne und der Zucker daneben.“
- „Da der schwarze Kaffee die Nerven aufregt, wollte Bouvard auf sein Täßchen verzichten; doch schlief er nach den Mahlzeiten ein, und beim Erwachen bekam er Angst, denn verlängerter Schlaf kündigt den Schlagfluß an.“
- Kaffee wächst in Arabien.
Bedeutung als Substantiv (das)
- veraltend für: Gaststätte, in der – zumeist neben einer gewissen Auswahl an Gebäckwaren – Kaffee1 angeboten wird
Beispielsätze
- „Die Hausherren, in deren Grund und Boden plötzlich solche Reichtümer staken, saßen aufgeblasen in den Kaffees und waren des Lobes voll über ihren findigen Nachbarn, den man früher so grundlos und niederträchtig verleumdet hatte.“
Synonyme für Kaffee
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Kaffee |
|---|---|
| Nominativ Plural | Kaffees |
| Genitiv Singular | Kaffees |
| Genitiv Plural | Kaffees |
| Dativ Singular | Kaffee |
| Dativ Plural | Kaffees |
| Akkusativ Singular | Kaffee |
| Akkusativ Plural | Kaffees |
Wortfeld
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Redewendungen und typische Verbindungen
- nordwestdeutsch, mittelwestdeutsch: kalter Kaffee – Getränk, das aus einem Mix von Cola und Orangenlimonade besteht
- salopp: etwas ist kalter Kaffee – etwas ist schon seit geraumer Zeit bekannt und daher nicht mehr von Interesse
- umgangssprachlich: jemand hat wohl jemand anderen etwas in den Kaffee getan – jemand ist wohl nicht mehr recht bei Verstand
- umgangssprachlich: jemandem kommt der Kaffee hoch – jemandem wird übel
- den Kaffee aufhaben
- mit Verb: Kaffee aufbrühen, (umgangssprachlich) Kaffee ausschenken, (gehoben) Kaffee bereiten, Kaffee bestellen, Kaffee eingießen, Kaffee eingießen, Kaffee kochen, Kaffee machen, Kaffee probieren, Kaffee schlürfen, Kaffee schmecken, Kaffee servieren, Kaffee trinken ()
- mit Substantiv: Kaffee und Kuchen ()
- mit Substantiv: Gramm Kaffee, Tasse Kaffee, Kanne Kaffee, Topf Kaffee, Pott Kaffee, Becher Kaffee, Päckchen Kaffee, halbes Pfund Kaffee, Pfund Kaffee
- mit Verb: Kaffee anbauen, Kaffee anpflanzen, Kaffee ernten, Kaffee pflanzen, Kaffee pflücken, Kaffee reifen
Herkunft
Als im 17. Jahrhundert aus den Niederlanden und Großbritannien der Kaffee nach Deutschland kam, nannte man ihn noch Koffee; erst im 18. Jahrhundert wurde das O zum A, nachdem das französische Wort Verbreitung gefunden hatte. In Süddeutschland wird er heute noch so genannt. Ursprünglich leitet sich die Bezeichnung vom arabischen „Wein“; später „Trank, der aus Beeren gekocht wird“ ab. Alternativ dazu besagen andere Quellen, dass das Wort Kaffee auch mit dem historischen Königreich Kaffa zu tun hat.
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Reime auf Kaffee
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