Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Parodie

Substantiv, feminin[paʁoˈdiː]Pa · r · o · dieTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Parodie (Substantiv) bedeutet: (Literaturwissenschaft) literarische Gattung: verzerrende, übertreibende oder verspottende meist komische Nachahmung eines bekannten Werkes. Im Gegensatz zur Travestie erfolgt die Nachahmung unter Beibehaltung der Form, jedoch Verwendung eines anderen, nicht dazu passenden Inhalts. Häufige Synonyme sind Satire, Karikatur, Übertreibung.

Bedeutung

  1. (Literaturwissenschaft) literarische Gattung: verzerrende, übertreibende oder verspottende meist komische Nachahmung eines bekannten Werkes. Im Gegensatz zur Travestie erfolgt die Nachahmung unter Beibehaltung der Form, jedoch Verwendung eines anderen, nicht dazu passenden Inhalts
  2. allgemein: jede komische, verspottende Nachahmung eines Vorbildes

Beispielsätze

  • Aus „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?“ Goethe, Mignon, wird bei Erich Kästner als Parodie „Kennst du das Land, wo die Kanonen blühn?“
  • „Die Satire verspottet die Menschen und deren Handeln, die Parodie belächelt die Machart, in der ein Autor seinen Gegenstand behandelt hat.“
  • „Was ich aufführen ließ, war als vernichtende Parodie gemeint.“
  • „Und so ist auch die Parodie die Kehrseite der Medaille.“
  • „Die Parodie macht selbst vor dem heiligen Wort nicht halt.“
  • Die Versammlung geriet zur Parodie einer ernsthaften Beratung.

Synonyme für Parodie

SatireKarikaturÜbertreibungGlossePersiflageÜberzeichnungVerspottungÜberspitzungVeräppelung

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

Original, TravestieZitat

Deklination

Nominativ SingularParodie
Nominativ PluralParodien
Genitiv SingularParodie
Genitiv PluralParodien
Dativ SingularParodie
Dativ PluralParodien
Akkusativ SingularParodie
Akkusativ PluralParodien

Wortfeld

Oberbegriffe

Unterbegriffe

Filmparodie, Musikparodie, ReligionsparodieHeldenparodie, Selbstparodie

Herkunft

über gleichbedeutend französisch ' von lateinisch ', dies zu griechisch ' „der Nebengesang, das Gegengedicht“; zum Präfix ' „neben“ und ' „Gesang“; vergleiche Ode. Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.