die Kunst
Kurz erklärt
Kunst (Substantiv) bedeutet: Gesamtheit ästhetischer Werke. Häufige Synonyme sind Handwerk, Gewerbe, Kunstform.
Bedeutung
- Gesamtheit ästhetischer Werke
- die Fähigkeit, eine bestimmte Tätigkeit sachgerecht auszuführen
- von Menschenhand Geschaffenes, Unnatürliches
Beispielsätze
- „Nun vergißt man heute in dem Streit um die ‚moderne Kunst‘ etwas Entscheidendes, daß nämlich die extremen revolutionären Richtungen der Kunst ja selbst gar nicht mehr Kunst sein wollten.“
- „Der Versuch des Mannes, die Frau zu ergründen, ist seit Jahrtausenden gescheitert. Das immer wieder zu versuchen liegt an der einfachen Konstruktion seines Hirns, das das Unmögliche nicht als unmöglich begreifen kann. Die Versuche misslangen, die Versuchung blieb, und daraus wurde Kunst.“
- „«Kunst soll Lehrer sein» – dieser Forderung kann sie, ohne sich selbst aufzugeben, nur in einem einzigen Sinn genügen: dem Menschen den Menschen sichtbar zu machen und damit sein Ziel: das Streben nach voller Menschlichkeit.“
- „Kunst, die der Natur verwandt und als freie Handlung doch nicht ihrer Gesetzmäßigkeit unterworfen, andererseits aber als verbindliche Regel nicht Akt willkürlicher Freiheit ist, steht auf der schmalen, kaum definierbaren Grenze zwischen Natur und Moral.“
- „Beim Stierkampf (Corrida), dem in südlichen Ländern häufig noch Kultcharakter zukommt und der dort als hohe Kunst betrieben wird, stehen sich Mensch und Tier in einem gefährlichen Zweikampf gegenüber.“
- Die Kunst dieses Goldschmieds ist eine wahre Pracht.
Synonyme für Kunst
Gegenteil
Deklination
| Nominativ Singular | Kunst |
|---|---|
| Nominativ Plural | Künste |
| Genitiv Singular | Kunst |
| Genitiv Plural | Künste |
| Dativ Singular | Kunst |
| Dativ Plural | Künsten |
| Akkusativ Singular | Kunst |
| Akkusativ Plural | Künste |
Wortfeld
Unterbegriffe
abstrakte Kunst, konkrete Kunst, naive Kunst
Redewendungen und typische Verbindungen
- etwas ist keine Kunst
- alle seine Künste spielen lassen – sich anstrengen, sich um etwas bemühen
- nach allen Regeln der Kunst – so, wie es sich gehört; ganz und gar
- brotlose Kunst () – Tätigkeit, die sich wirtschaftlich nicht lohnt
- mit seiner Kunst am Ende sein – nicht mehr weiter wissen
- Akademie der Künste; bildende Kunst; Kunst und Kultur
Herkunft
Bei dem Wort handelt es sich um ein seit dem 9. Jahrhundert bezeugtes Erbwort aus dem Althochdeutschen, in dem die Formen ' und ' belegt sind, und dessen mittelhochdeutsche Form ' lautete. Das Wort ist ein Abstraktum zum Verb können.
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.