Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

das Handwerk

Substantiv, neutrum[ˈhantˌvɛʁk]Hand · werkTop 5.000 · Alltagswortschatz
Kurz erklärt

Handwerk (Substantiv) bedeutet: traditionelle, mit Handarbeit verbundene Tätigkeiten oder Berufe, zum Beispiel Schreiner, Bäcker oder Schneider. Häufige Synonyme sind Kunst, Gewerbe, Metier.

Bedeutung

  1. traditionelle, mit Handarbeit verbundene Tätigkeiten oder Berufe, zum Beispiel Schreiner, Bäcker oder Schneider
  2. allgemeine Arbeit; etwas, was mit bestimmten Handgriffen zu erledigen ist

Beispielsätze

  • Es kann sinnvoll sein, zusätzlich zu einer Ausbildung in der Informationstechnik auch eine im Handwerk zu machen.
  • „Das Handwerk lebt davon, dass es anders arbeitet als die Industrie.“
  • „So gehen zum Beispiel Redensarten und Sprichwörter häufig auf alte Fachausdrücke zurück, nicht selten aus alten Handwerken.“
  • „Am schärfsten nahm der patrouillierende Witz das Handwerk der Maurer aufs Korn.“
  • Der Bestatter übte sein Handwerk aus und füllte Erde in das Grab.
  • „Die alten Schreibkundigen brächten wenig Sympathie für unsere Schreibmaschinen und Computer auf, weil durch sie das Handwerk und die Kunst des Schreibens aussterben.“

Synonyme für Handwerk

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularHandwerk
Nominativ PluralHandwerke
Genitiv SingularHandwerkes
Genitiv Singular*Handwerks
Genitiv PluralHandwerke
Dativ SingularHandwerk
Dativ Singular*Handwerke
Dativ PluralHandwerken
Akkusativ SingularHandwerk
Akkusativ PluralHandwerke

Wortfeld

Oberbegriffe

Nebengewerk[1], Hilfsgewerk[1], Gewerk[1], Gewerbe, Volkswirtschaft, Wirtschaft, Arbeit[1] nur im Bauwesen und Bergbau

Unterbegriffe

Bäckerhandwerk, Bauhandwerk, Bekleidungshandwerk, Böttcherhandwerk, Dachdeckerhandwerk, Drechslerhandwerk, Druckerhandwerk, Elektrohandwerk, Fensterhandwerk, Fischerhandwerk, Fleischerhandwerk, Friseurhandwerk, Gerberhandwerk, Gießerhandwerk, Glasbläserhandwerk, Glaserhandwerk, Goldschmiedehandwerk, Heizungshandwerk, Jägerhandwerk, Klempnerhandwerk, Klimahandwerk, Kriegshandwerk, Kunsthandwerk, Lüftungshandwerk, Malerhandwerk, Maurerhandwerk, Metzgerhandwerk, Müllerhandwerk, Sanitärhandwerk, Sattlerhandwerk, Schlosserhandwerk, Schifferhandwerk, Schmiedehandwerk, Schneiderhandwerk, Schusterhandwerk, Steinmetzhandwerk, Stockmacherhandwerk, Straßenbauhandwerk, Tischlerhandwerk, Torfstecherhandwerk, Töpferhandwerk, Uhrmacherhandwerk, Waffenhandwerk, Zimmereihandwerk, Zimmererhandwerk, ZimmerhandwerkDiebeshandwerk

Redewendungen und typische Verbindungen

  • jemandem das Handwerk legen
  • ins Handwerk pfuschen – sich (ungefragt) in Arbeiten oder Vorgänge einmischen
  • sein Handwerk verrichten
  • sein Handwerk verstehen
  • handwerkliche Fähigkeiten, handwerkliche Begabung, Innung, Zunft, Meister, Geselle

Herkunft

etymologisch: von mittelhochdeutsch hantwerc, althochdeutsch hantwerc „Handarbeit“, belegt seit dem 11. Jahrhundert, heutige Bedeutung seit dem Mittelhochdeutschen strukturell: Determinativkompositum aus den Substantiven Hand und Werk

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Reime auf Handwerk

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.