Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

das Lot

Substantiv, neutrum[loːt]LotTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Lot (Substantiv) bedeutet: (Bauwesen) zulaufendes Blei- oder Stahlgewicht an einer Schnur zur Bestimmung der Senkrechten. Häufige Synonyme sind Los, Posten, Normale.

Bedeutung als Substantiv (das)

  1. (Bauwesen) zulaufendes Blei- oder Stahlgewicht an einer Schnur zur Bestimmung der Senkrechten
  2. (Technik) Metalllegierung, Verbindungsmetall, das beim Löten Verwendung findet
  3. (Mathematik, Geometrie) gerade Linie, die zu einer anderen Geraden oder einer Ebene senkrecht steht
  4. (Bedva.) Bleigeschoss
  5. (Seemannssprache) Bleigewicht an einer Leine zum Messen der Wassertiefe
  6. (historisch, Maßeinheit) der 32. Teil eines Pfunds, meist zwischen 14 und 18 Gramm entsprechend

Beispielsätze

  • Ein Lot hängt immer senkrecht.
  • Alles ist wieder im Lot, du kannst ganz beruhigt nach Hause fahren.
  • Das Lot muss heiß genug sein, damit es sich verbindet.
  • Das Lot auf eine Gerade schneidet diese im Lotfußpunkt.
  • Er wurde mit einem Lot erschossen.
  • Sie legte sich flach auf den Bug und ließ das Lot an der Reling vorbei in die Tiefe gleiten.

Bedeutung als Substantiv (das)

  1. Anzahl identischer Produkte einer technischen Herstellungsserie

Beispielsätze

  • Das gesamte Lot ist fehlerhaft.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. Fluss in Frankreich

Beispielsätze

  • Der Lot führt zur Garonne.

Synonyme für Lot

LosPostenNormalePartieLieferungSchwungVertikaleChargeSenkrechteKonvolutSenkbleiBleilotSenkblei, RichtbleiLötmetall, Lötmittel

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

SchweißdrahtParallele

Deklination

Nominativ SingularLot
Nominativ PluralLote
Genitiv SingularLotes
Genitiv Singular*Lots
Genitiv PluralLote
Dativ SingularLot
Dativ PluralLoten
Akkusativ SingularLot
Akkusativ PluralLote

Wortfeld

Oberbegriffe

BeschwerungMetallGeradeGeschoss

Unterbegriffe

LötzinnLotgerade, LotlinieKaffeelot

Redewendungen und typische Verbindungen

  • im Lot sein, ins Lot kommen
  • etwas ins rechte Lot bringen, etwas wieder ins Lot bringen
  • das Lot fällen

Herkunft

seit dem 13. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch lōt ‚Blei‘, urgermanisch *lauđan, auch niederländisch lood, englisch lead, aus dem Keltischen entlehnt, vergleiche mittelirisch lúaide.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.