Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

das Brot

Substantiv, neutrum[bʁoːt]BrotTop 2.000 Grundwortschatz
Kurz erklärt

Brot (Substantiv) bedeutet: (kPl.) aus hauptsächlich Mehl, Wasser und Salz gebackenes Nahrungsmittel. Häufige Synonyme sind Existenz, Wecken, Auskommen.

Bedeutung

  1. (kPl.) aus hauptsächlich Mehl, Wasser und Salz gebackenes Nahrungsmittel
  2. einzelner Brotlaib
  3. abgeschnittene Scheibe eines Brotlaibes
  4. (übertragen, kPl.) Lebensunterhalt, Lohn, Ertrag
  5. (metaphor., kPl.) allgemein als pars pro toto: Nahrung, ein Essen, eine Speise, Kost

Beispielsätze

  • Er sitzt nur bei Wasser und Brot.
  • Heute habe ich ein ungesäuertes Brot gebacken.
  • „Immer muß darum unser Brot mit zermahlener Birkenrinde gestreckt werden, und immer behält es – mit der Brennerei-Hefe gebacken – seine fatale Neigung bei, umgehend zu verschimmeln.“
  • „Das Brot war schlecht und das Schweinefleisch nicht viel besser.“
  • „Die Husaren und Kosaken hatten sich um die Gefangenen geschart und boten ihnen geschäftig Kleidungsstücke oder Stiefel oder Brot an.“
  • „Manchmal hatte sie mir Brot mitgebracht von einem Vetter, der in einer Brotfabrik arbeitete; Veronika hatte darauf bestanden, mich zu füttern, und jedesmal, wenn sie mir ein Stück Brot gab, hatte ich diese Hände nah vor meinen Augen gehabt.“

Synonyme für Brot

ExistenzWeckenAuskommenLebensunterhaltBroterwerbBrotlaibLaibSchnitte, Stulle, Bemme, Knifte; Kanten, Ränftel, Runksen, Knust oder Krumka (für das Reststück)

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Gegenteil

die süße Variante: Keks, Kuchen

Deklination

Nominativ SingularBrot
Nominativ PluralBrote
Genitiv SingularBrots
Genitiv Singular*Brotes
Genitiv PluralBrote
Dativ SingularBrot
Dativ Singular*Brote
Dativ PluralBroten
Akkusativ SingularBrot
Akkusativ PluralBrote

Wortfeld

Oberbegriffe

Backware, GebäckStückEntgelt, Entlohnung, Einkommen, Verdienst

Unterbegriffe

Abendmahlsbrot, Altbrot, Anisbrot, Bäckerbrot, Bananenbrot, Bauernbrot, Bettelbrot, Biobrot, Birnenbrot, Diabetikerbrot, Dinkelbrot, Dosenbrot, Dreipfundbrot, Eierbrot, Einkornbrot, Fastenbrot, Feinbrot, Fettbrot, Fladenbrot, Franzbrot, Franzosenbrot, Fruchtbrot, Früchtebrot, Frühbrot, Gebildbrot, Gemüsebrot, Gerstenbrot, Gersterbrot, Gesindebrot, Gewürzbrot, Grahambrot, Graubrot, Grobbrot, Haferbrot, Hausbrot, Hefebrot, Hirsebrot, Hutzelbrot, Jakobsbrot, Johannisbrot, Kartoffelbrot, Kastenbrot, Kastenweißbrot, Katenbrot, Kletzenbrot, Knäckebrot, Knoblauchbrot, Knusperbrot, Kommissbrot, Korinthenbrot, Korn-an-Korn-Brot, Kornbrot, Körnerbrot, Krustenbrot, Körndlbrot (österr.), Kuchenbrot, Kümmelbrot, Kürbiskernbrot, Landbrot, Leinsamenbrot, Leinölbrot, Maisbrot, Malzbrot, Maniokbrot, Marzipanbrot, Mehrkornbrot, Milchbrot, Mischbrot, Morgenbrot, Nussbrot, Osterbrot, Pariserbrot, Passahbrot, Pfennigbrot, Pitabrot, Roggenbrot, Rosinenbrot, Röstbrot, Ruchbrot (schweiz.), Rundbrot, Saatenbrot, Sauerteigbrot, Schaubrot, Scheibenbrot, Schnittbrot, Schnitzbrot, Schrotbrot, Schüttelbrot, Schwarzbrot, Semmelbrot, Sesambrot, Sojabrot, Sonnenblumenbrot (Sonnenblumenkernbrot), Speckbrot, Spezialbrot, Stangenbrot, Steinofenbrot, Stockbrot, Tafelbrot, Toastbrot, Toskanabrot, Türkenbrot, Vierpfundbrot, Vollkornbrot, Weizenbrot, Weltmeisterbrot, Zuckerbrot, Zweipfundbrot, Zwergerlbrot (österr.), ZwiebelbrotBaguette, Brioche, Ciabatta, Einback, Filinchen, Kastenweizen, Klöben, Matze, Matzen, Pumpernickel, Zwiebackübertragen: Bienenbrot, Himmelsbrot, Knödelbrot, Magenbrot, Mandelbrot, Panierbrot, QuittenbrotFischbrot, Pausenbrot, Schmalzbrot, Vesperbrot, WeißbrotHerrenbrotAhau, Chäppi, Gupf, Kanten, Kipf, Knäppchen, Knäusel, Knust, Krüstchen, Mürgu, Ranft, Riebele, Scheibe, Schnitte, Stück, Scherz, Scherzl

Redewendungen und typische Verbindungen

  • aussehen als hätten einem die Hühner das Brot weggefressen, ein Gesicht machen, als hätten einem die Hühner das Brot weggefressen
  • bei Wasser und Brot sitzen
  • Brot und Arbeit
  • Brot und Spiele
  • Brot statt Böller
  • mit Adjektiv: ein frisch gebackenes, grobes, (gut) durchgebackenes, helles, langes, rundes, schwarzes, trockenes, vergammeltes, verschimmeltes Brot
  • mit Adjektiv: belegtes Brot ()
  • mit Substantiv: ein Brot aus Dinkelmehl, Roggenmehl, Weizenmehl
  • mit Verb: (einen Laib) Brot aufschneiden, (beim Bäcker) kaufen, einkaufen; Brot backen, einschießen

Herkunft

althochdeutsch , mittelhochdeutsch , altsächsisch , altenglisch , altfranzösisch , altnordisch '; aus germanisch *. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.