das Gebot
Kurz erklärt
Gebot (Substantiv) bedeutet: (Ethik, Recht, Religion) Verpflichtung oder Anweisung. Häufige Synonyme sind Verfügung, Angebot, Bieten.
Bedeutung
- (Ethik, Recht, Religion) Verpflichtung oder Anweisung
- Erfordernis
- Kaufangebot bei einer Auktion
Beispielsätze
- Die Zehn Gebote des Juden- und Christentums sind verpflichtend.
- „Fußball ist keine Religion, da seine Regeln nicht auf übermenschliche Gebote zurückgehen.“
- „Für fromme Juden ist dieser Zwang im Fruchtbarkeitsgebot der Bibel begründet, für Perez aber wird die Einhaltung des Gebotes zum Stoff der Satire.“
- Es ist ein Gebot der Stunde, Mitgefühl zu zeigen.
- „Da die uns zu Gebote stehenden Züge zahlreich und dabei von ungleichem Wert sind, ist es natürlich sehr leicht möglich, dieses oder jenes zu übersehen; in neun Fällen unter zehn wird der Spieler, der seine Gedanken vollkommen zu konzentrieren versteht, selbst über den geschickteren Gegner den Sieg davontragen.“
- Sie sollten jetzt ein höheres Gebot abgeben, wenn sie die Vase wirklich für die Sammlung erwerben wollen.
Synonyme für Gebot
Deklination
| Nominativ Singular | Gebot |
|---|---|
| Nominativ Plural | Gebote |
| Genitiv Singular | Gebots |
| Genitiv Singular* | Gebotes |
| Genitiv Plural | Gebote |
| Dativ Singular | Gebot |
| Dativ Singular* | Gebote |
| Dativ Plural | Geboten |
| Akkusativ Singular | Gebot |
| Akkusativ Plural | Gebote |
Wortfeld
Unterbegriffe
Abbiegegebot, Abstandsgebot, Abstinenzgebot, Abwägungsgebot, Baugebot, Demokratiegebot, Fairnessgebot, Friedensgebot, Fruchtbarkeitsgebot, Gleichbehandlungsgebot, Gleichberechtigungsgebot, Gleichheitsgebot, Gleichstellungsgebot, Grundgebot, Haltegebot, Instandsetzungsgebot, Inzestgebot, Keuschheitsgebot, Kirchengebot, Liebesgebot, Lohnabstandsgebot, Maskengebot, Mäßigungsgebot, Minimierungsgebot, Neutralitätsgebot, Pflichtgebot, Rechtsfahrgebot, Rechtsstaatsgebot, Reinheitsgebot, Resozialisierungsgebot, Schachgebot, Schweigegebot, Sozialstaatsgebot, Tagfahrlichtgebot, Toleranzgebot, Transparenzgebot, Trennungsgebot, Verfassungsgebot, Vermummungsgebot, Verschleierungsgebot, Verwertungsgebot, Wegegebot, Wertaufholungsgebot, Wiedervereinigungsgebot, Zehn GeboteAnfangsgebot, Einstiegsgebot, Erstgebot, Höchstgebot, Mehrgebot, Meistgebot, Mindergebot, Mindestgebot, Übergebot, Übernahmegebot, Untergebot
Redewendungen und typische Verbindungen
- das Gebot der Stunde
- dem Gebot der Stunde gehorchen
- jemandem zu Gebote stehen
- Zehn Gebote
Herkunft
etymologisch: mittelhochdeutsch gebot „Auftrag, Ladung zum Erscheinen, Verbot, Herrschaft“, althochdeutsch gibot „Befehl, Erlaß“, belegt seit der Zeit um 800 strukturell
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Reime auf Gebot
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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.