Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

das Gebot

Substantiv, neutrum[ɡəˈboːt]Ge · botTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Gebot (Substantiv) bedeutet: (Ethik, Recht, Religion) Verpflichtung oder Anweisung. Häufige Synonyme sind Verfügung, Angebot, Bieten.

Bedeutung

  1. (Ethik, Recht, Religion) Verpflichtung oder Anweisung
  2. Erfordernis
  3. Kaufangebot bei einer Auktion

Beispielsätze

  • Die Zehn Gebote des Juden- und Christentums sind verpflichtend.
  • „Fußball ist keine Religion, da seine Regeln nicht auf übermenschliche Gebote zurückgehen.“
  • „Für fromme Juden ist dieser Zwang im Fruchtbarkeitsgebot der Bibel begründet, für Perez aber wird die Einhaltung des Gebotes zum Stoff der Satire.“
  • Es ist ein Gebot der Stunde, Mitgefühl zu zeigen.
  • „Da die uns zu Gebote stehenden Züge zahlreich und dabei von ungleichem Wert sind, ist es natürlich sehr leicht möglich, dieses oder jenes zu übersehen; in neun Fällen unter zehn wird der Spieler, der seine Gedanken vollkommen zu konzentrieren versteht, selbst über den geschickteren Gegner den Sieg davontragen.“
  • Sie sollten jetzt ein höheres Gebot abgeben, wenn sie die Vase wirklich für die Sammlung erwerben wollen.

Synonyme für Gebot

VerfügungAngebotBietenVorschlagBefehlVerordnungPräsentationAnordnungKommandoErlassDekretAnbotBefehl, Gesetz, Grundsatz, Regel, Vordernis, VorschriftKaufgebot

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularGebot
Nominativ PluralGebote
Genitiv SingularGebots
Genitiv Singular*Gebotes
Genitiv PluralGebote
Dativ SingularGebot
Dativ Singular*Gebote
Dativ PluralGeboten
Akkusativ SingularGebot
Akkusativ PluralGebote

Wortfeld

Unterbegriffe

Abbiegegebot, Abstandsgebot, Abstinenzgebot, Abwägungsgebot, Baugebot, Demokratiegebot, Fairnessgebot, Friedensgebot, Fruchtbarkeitsgebot, Gleichbehandlungsgebot, Gleichberechtigungsgebot, Gleichheitsgebot, Gleichstellungsgebot, Grundgebot, Haltegebot, Instandsetzungsgebot, Inzestgebot, Keuschheitsgebot, Kirchengebot, Liebesgebot, Lohnabstandsgebot, Maskengebot, Mäßigungsgebot, Minimierungsgebot, Neutralitätsgebot, Pflichtgebot, Rechtsfahrgebot, Rechtsstaatsgebot, Reinheitsgebot, Resozialisierungsgebot, Schachgebot, Schweigegebot, Sozialstaatsgebot, Tagfahrlichtgebot, Toleranzgebot, Transparenzgebot, Trennungsgebot, Verfassungsgebot, Vermummungsgebot, Verschleierungsgebot, Verwertungsgebot, Wegegebot, Wertaufholungsgebot, Wiedervereinigungsgebot, Zehn GeboteAnfangsgebot, Einstiegsgebot, Erstgebot, Höchstgebot, Mehrgebot, Meistgebot, Mindergebot, Mindestgebot, Übergebot, Übernahmegebot, Untergebot

Redewendungen und typische Verbindungen

  • das Gebot der Stunde
  • dem Gebot der Stunde gehorchen
  • jemandem zu Gebote stehen
  • Zehn Gebote

Herkunft

etymologisch: mittelhochdeutsch gebot „Auftrag, Ladung zum Erscheinen, Verbot, Herrschaft“, althochdeutsch gibot „Befehl, Erlaß“, belegt seit der Zeit um 800 strukturell

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.