Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

das Loch

Substantiv, neutrum[lɔx]LochTop 5.000 · Alltagswortschatz
Kurz erklärt

Loch (Substantiv) bedeutet: Stelle in einer homogenen Masse, an der Substanz fehlt. Häufige Synonyme sind Raum, Zimmer, Bau.

Bedeutung als Substantiv (das)

  1. Stelle in einer homogenen Masse, an der Substanz fehlt
  2. (Physik) Defektelektron
  3. (abw.) kleiner, dunkler Wohnraum oder Wohnung
  4. (ugs.) Justizvollzugsanstalt, Gefängnis
  5. (ugs., abw.) für After, Mund oder auch Vagina
  6. (ugs.) Bett, Kinderbett
  7. (ugs.) Tür, Fenster
  8. das Ziel beim Golfspiel

Beispielsätze

  • In den Zeiten geringeren Wohlstandes wurden die Löcher in den Socken noch gestopft.
  • „Dieses Loch im Strumpf muss gestopft werden. Zeig mal her, ich mach' das.“
  • Die Sandwespen benutzen Löcher in der Uferböschung als Behausung.
  • Stundenlange Staus, Löcher in den Fahrbahnen und marode Brücken: Deutschlands Straßen "verrotten", warnen Lobbyverbände, Wissenschaftler und Politiker einstimmig. Doch wer soll die Reparaturen bezahlen?
  • Erst wenn sich die ersten Löcher in seinen Zähnen schmerzhaft bemerkbar machen, wird die Einsicht kommen, dass die heimlich unter der Bettdecke gegessenen Bonbons doch besser in der Tüte geblieben wären.
  • Durch die hochpräzise gebohrten winzigen Löcher wird das Benzin bei einem sehr hohen Druck von fast 1000 bar im Motorraum zerstäubt.

Bedeutung als Substantiv (der)

  1. See in Schottland oder Irland

Beispielsätze

  • Loch Ness liegt in Schottland.

Bedeutung als Substantiv (der/die)

  1. deutschsprachiger Nachname, Familienname

Beispielsätze

  • Frau Loch arbeitet als Fernsehmoderatorin.
  • Herr Loch spaziert gerne am Strand.
  • Die Lochs fliegen heute nach Ibiza.

Synonyme für Loch

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularLoch
Nominativ PluralLöcher
Genitiv SingularLochs
Genitiv Singular*Loches
Genitiv PluralLöcher
Dativ SingularLoch
Dativ Singular*Loche
Dativ PluralLöchern
Akkusativ SingularLoch
Akkusativ PluralLöcher

Wortfeld

Unterbegriffe

Abflussloch, Ablaufloch, Abstichloch, Abzugsloch, Ärmelloch, Armloch, Astloch, Baggerloch, Bauloch, Bodenloch, Bohrloch, Brandloch, Braunkohleloch, Brunnenloch, Bühnenloch, Einflugloch, Einschlagloch, Einschussloch, Einstichloch, Einstiegsloch, Eisloch, Erdloch, Extraloch, F-Loch, Felsloch, Fensterloch, Feuerloch, Fingerloch, Flugloch, Frostloch, Fuchsloch, Granatloch, Griffloch, Guckloch, Handloch, Hinterhauptloch, Kaninchenloch, Knopfloch, Kochloch, Luftloch, Mannloch, Mauerloch, Mauseloch, Mottenloch, Mundloch, Nasenloch, Ofenloch, Ohrloch, Pflanzloch, Pfostenloch, Poloch, Rattenloch, Rauchloch, Restloch, Riesenloch, Sandloch, Schallloch, Schießloch, Schlagloch, Schlammloch, Schlupfloch, Schlüsselloch, Schneeloch, Schürfloch, Schürloch, Schützenloch, Sehloch, Senkloch, Sonnenloch, Sprengloch, Spritzloch, Spundloch, Startloch, Steinloch, Stichloch, Straßenloch, Strudelloch, Sumpfloch, Tagebauloch, Tonloch, Tunnelloch, Wasserloch, Wolkenloch, Wurmloch, Zahnloch, Zaunloch, Zielloch, ZigarettenlochKellerloch, WohnlochDeckungslochDrecksloch, Hundeloch, Kerkerloch, MistlochArschloch, WeidlochSeelenloch

Redewendungen und typische Verbindungen

  • aus dem letzten Loch pfeifen
  • da hat der Spaß ein Loch
  • ein großes Loch in den Geldbeutel reißen
  • ein großes Loch in die Kasse reißen
  • ein Loch mit dem anderen stopfen
  • ein Loch bohren, ein Loch flicken, ein Loch graben, ein Loch klafft, ein Loch stanzen, ein Loch stechen, von einem Loch verschluckt werden, ein Loch zunähen, ein Loch zuschütten
  • ein Loch im Asphalt, ein Loch in der Erde, Löcher im Käse, ein Loch in der Mauer, (Sport, Fußball) ein Loch im Platz, ein Loch in der Straßendecke, ein Loch im Strumpf, ein Loch im Zahn haben, ein Loch im Zaun
  • ein faustgroßes Loch, ein gestanztes Loch, ein gewaltiges Loch, ein gigantisches Loch, ein großes Loch, ein gähnendes Loch, ein häßliches Loch, ein klaffendes Loch, ein kleines Loch, ein kreisrundes Loch, ein ovales Loch, ein riesiges Loch, ein rundes Loch, ein tiefes Loch, ein winziges Loch
  • ein Loch stopfen, ein Loch vergrößern

Herkunft

mittelhochdeutsch loch, althochdeutsch loh, germanisch *luka-n „Schluss, Verschluss“, abgeleitet von dem germanischen Verb *lûk-a- „verschließen“, belegt seit dem 8. Jahrhundert

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Reime auf Loch

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.