Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

die Fotze

Substantiv, feminin[ˈfɔt͡sə]Fot · zeTop 15.000 · Aufbauwortschatz
Kurz erklärt

Fotze (Substantiv) bedeutet: (vulgär, norddeutsch) weibliches Geschlechtsorgan (Vulva). Häufige Synonyme sind Loch, Muschi, Dose.

Bedeutung

  1. (vulgär, norddeutsch) weibliches Geschlechtsorgan (Vulva)
  2. (norddeutsch) ein vulgäres Schimpfwort für eine Frau
  3. (bayrisch, österreichisch, derb) für Maul beziehungsweise Mund
  4. (bayrisch, österreichisch, salopp) Ohrfeige; in der Einzahl mundartlich auch die Fotzen, der Fotzen

Beispielsätze

  • Frauen haben Fotzen.
  • „Und staunend stellte er fest, er, der am Nachmittag zuvor noch bei Foxy Whitman gewesen war, daß es keine Fotze gab, die so wollüstig, so verschwenderisch war wie Angelas.“
  • „Wenn die wüssten, wie früh ich das persische Wort für Fotze gekannt habe, dachte ich, als die schwere gepolsterte Tür hinter mir zufiel und ich allein auf dem Gang stand.“
  • „Die Fotze, das F-Wort, ist präsent wie nie.“
  • „Das ganze Lokal ist einfach gepflastert mit Fotze und Fick, und daher bin ich ziemlich sicher, meinen alten Freund MacGregor hier zu finden.“
  • Die alte Fotze kann mir gestohlen bleiben.

Synonyme für Fotze

LochMuschiDosePussySpalteVaginaKlatscheOhrfeigeScheideMösePflaumeSchelledie weibliche Scham; umgangssprachlich (meist familiär): Muschi, vulgär: Möse, bairisch: Fud, schweizerisch: Futz; siehe auch: Verzeichnis:Deutsch/GeschlechtsorganeSchlampe, Hure

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Deklination

Nominativ SingularFotze
Nominativ PluralFotzen
Genitiv SingularFotze
Genitiv PluralFotzen
Dativ SingularFotze
Dativ PluralFotzen
Akkusativ SingularFotze
Akkusativ PluralFotzen

Wortfeld

Oberbegriffe

Geschlechtsteil, KörperteilGesichtsteil, Körperteil

Redewendungen und typische Verbindungen

  • Fotze als Präfix zur Intensivierung diverser Adjektive: fotzengeil, fotzenbehindert, fotzendumm; auch: fotznvoll, fotznzua
  • die Fotze nicht aufbringen; die Fotze halten, aufreißen, zu voll nehmen, verbrennen; auf die Fotze fallen
  • eine Fotze geben, kriegen

Herkunft

Spätmittelhochdeutsch fotze, futze, mittelhochdeutsch vut, belegt seit dem 15. Jahrhundert. Laut Kluge-Seebold ist die Herkunft der Lautung tz unklar.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.