Bedeutung, Aussprache, Synonyme, Beispiele

doch

Adverb[dɔx]dochTop 500 der häufigsten Wörter
Kurz erklärt

doch (Adverb) bedeutet: trotzdem, dennoch. Häufige Synonyme sind aber, nur, schon.

Bedeutung als Adverb

  1. trotzdem, dennoch

Beispielsätze

  • Sie ist dann doch gekommen.
  • Das war spät, doch nicht zu spät, hoffe ich.
  • Freundlich, doch bestimmt, verweigerte er der Gruppe den Eintritt.

Bedeutung als Antwortpartikel

  1. drückt bei der Beantwortung von Entscheidungsfragen, die eine Negation enthalten, einen Widerspruch aus (Bejahung des in der Frage verneinten Sachverhalts)

Beispielsätze

  • „Du willst ihn aber nicht heiraten?“ – „Doch.“
  • „Hast du sie nicht angerufen?“ – „Doch!“
  • „Das hast du wohl nicht gedacht, was?“ – „Doch!“
  • „Es ist nicht zu spät, oder?“ – „Doch!“
  • „Ist keiner zu Hause?“ – „Doch!“

Bedeutung als Modalpartikel

  1. betont und intensiviert, zum Beispiel einen Sachverhalt, eine Frage oder eine Aufforderung
  2. schwächt ab und gestaltet freundlicher, zum Beispiel einen Befehlssatz, der so Wunsch oder Vorschlag wird
  3. schriftsprachlich, nur und obligatorisch in Kausalsätzen mit Verberststellung: drückt aus, dass das Ausgesagte bekannt oder unstrittig ist

Beispielsätze

  • Ich würde ja gerne kommen, aber ich habe doch eine Verabredung.
  • Nun ist es aber doch ganz schön spät geworden.
  • Du hast doch gefragt, oder?
  • Komm doch mal her, mein Fräulein! Was ist das hier?
  • Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei!
  • Bring doch gleich etwas zu trinken mit!

Synonyme für doch

Alle Synonyme und Bedeutungsnuancen →

Redewendungen und typische Verbindungen

  • dann/denn doch

Herkunft

althochdeutsch: doh, mittelhochdeutsch: doch. Das Wort geht zurück auf germanisch *þau-h.

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Quellen: Bedeutungen, Lautschrift, Beispiele und Flexion nach Wiktionary (CC BY-SA 3.0, bearbeitet), Synonyme nach OpenThesaurus (LGPL), Häufigkeit nach wordfreq. Aussprache über die Sprachausgabe deines Geräts. Fehler melden über die Kontaktseite.